Fischfrikadellen werden aus fein geschnittenem weißem Fisch, Zwiebel, Ei und Semmelbröseln geformt und in der Pfanne goldbraun gebraten. Innen bleiben sie saftig und locker, während die Oberfläche leicht knusprig wird. Petersilie und Zitronensaft geben der milden Fischmasse Frische, ohne den Fischgeschmack zu überdecken. Die Frikadellen schmecken warm als Hauptgericht oder abgekühlt als Bestandteil einer Brotzeit.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Das Fischfilet unter kaltem Wasser kurz abspülen, sorgfältig trocken tupfen und auf Gräten prüfen. Zwiebel schälen und fein würfeln. Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken.
- Das Fischfilet mit einem scharfen Messer sehr fein hacken, aber nicht zu einer glatten Paste verarbeiten. Fisch, Zwiebel, Petersilie, Ei, Semmelbrösel, Zitronensaft, Salz und Pfeffer in einer Schüssel gründlich vermengen.
- Die Masse in acht gleich große Portionen von jeweils etwa 85 bis 90 g teilen und zu flachen Frikadellen mit etwa 2 cm Dicke formen. Die Frikadellen bis zum Braten kühl stellen, während die Pfanne erhitzt wird.
- Das Rapsöl in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Frikadellen in zwei Chargen jeweils etwa 3 Minuten pro Seite braten. Die fertigen Frikadellen sind goldbraun und im Kern vollständig undurchsichtig; roher Fisch darf nicht glasig bleiben. Die zweite Charge ebenso braten und bei Bedarf die Hitze etwas reduzieren.
Woran erkennt man den richtigen Garpunkt?
Die Frikadellen sind fertig, wenn sie außen goldbraun und im Kern vollständig undurchsichtig sind und sich leicht zerteilen lassen. Bei besonders dicken Frikadellen sollte die Mitte sicher durchgegart sein; bei Unsicherheit die Hitze reduzieren und sie einige Minuten länger braten.
Aufbewahren und aufwärmen
Übrig gebliebene Frikadellen nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von ein bis zwei Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen in einer Pfanne bei mittlerer Hitze rundherum erwärmen, damit die Oberfläche nicht verbrennt, bevor die Mitte heiß ist.