Diese Sauerkraut-Suppe verbindet mild-säuerliches Kraut mit aromatischen Champignons und würzigen Kartoffeln. Die Suppe wird sämig, aber nicht schwer, weil ein Teil der Kartoffeln beim Kochen zerfällt und die übrigen Stücke Biss behalten. Die Pilze werden separat kräftig angebraten und erst am Ende untergehoben, damit ihr Röstgeschmack erhalten bleibt.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Zwiebel und Knoblauch schälen; die Zwiebel würfeln und den Knoblauch fein hacken. Kartoffeln schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Champignons mit einem Tuch oder einer weichen Bürste putzen und in etwa 3 mm dicke Scheiben schneiden. Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken.
- 20 g Rapsöl in einem Suppentopf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel und Knoblauch 3 Minuten glasig dünsten. Kartoffelwürfel, Kümmel und Paprikapulver dazugeben und 1 Minute unter Rühren mitrösten.
- Sauerkraut und Gemüsebrühe in den Topf geben und aufkochen. Die Suppe zugedeckt bei mittlerer bis niedriger Hitze etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Dabei gelegentlich umrühren; einige Kartoffelwürfel dürfen leicht zerfallen und die Brühe binden.
- Während die Suppe köchelt, 10 g Rapsöl in einer großen Pfanne stark erhitzen. Champignons darin portionsweise beziehungsweise mit ausreichend Abstand 5 bis 7 Minuten braten, bis die austretende Flüssigkeit verdampft ist und die Scheiben gebräunte Stellen haben.
- Sahne und Senf unter die Suppe rühren und 2 Minuten erhitzen. Mit Zucker, Pfeffer und vorsichtig Salz abschmecken. Die gebratenen Champignons und die gehackte Petersilie unterheben und die Suppe sofort servieren.
Aufbewahren und aufwärmen
Die abgekühlte Suppe in saubere, flache Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und nur so lange rühren, bis die Suppe gleichmäßig heiß ist; bei Bedarf mit etwas Wasser oder Brühe verlängern.
So bleibt der Geschmack ausgewogen
Die Säure des Sauerkrauts kann je nach Produkt deutlich schwanken. Deshalb erst am Ende salzen und die Suppe bei Bedarf mit einer kleinen Prise Zucker abrunden, ohne die säuerliche Grundnote zu überdecken.