Borschtsch ist eine kräftige, leicht säuerliche Suppe, deren erdige Süße von Roter Bete, Möhren und Kohl durch Rindfleisch und eine würzige Brühe ergänzt wird. Diese Fassung wird mit Kartoffeln und Weißkohl als vollständige Mahlzeit gekocht und erhält ihren typischen säuerlichen Akzent erst gegen Ende durch Essig. Das Fleisch wird direkt im Topf gegart, bis es weich ist; anschließend wird die Suppe kurz durchgezogen und mit saurer Sahne und Dill serviert.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Rindfleisch trocken tupfen. Rote Bete und Möhren schälen und grob raspeln. Zwiebel schälen und fein würfeln. Weißkohl in feine Streifen schneiden. Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
- Rindfleisch und Wasser in einen großen Topf geben und langsam zum Kochen bringen. Aufsteigenden Schaum abschöpfen, Lorbeerblätter und 1 TL Salz zufügen und das Fleisch bei geringer Hitze etwa 55 Minuten knapp unter dem Siedepunkt garen, bis es deutlich zarter ist.
- Während das Fleisch gart, Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel 3 Minuten glasig braten. Möhren und Rote Bete zugeben und 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren anschwitzen. Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten.
- Fleisch aus dem Topf nehmen und kurz abkühlen lassen. Kartoffeln und Weißkohl in die Brühe geben und 10 Minuten köcheln lassen. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, mit dem angeschwitzten Gemüse zurück in den Topf geben und weitere 20 Minuten leise köcheln lassen, bis Kartoffeln, Kohl und Fleisch gar sind.
- Apfelessig, Zucker und Pfeffer einrühren. Die Suppe 2 Minuten weiterköcheln lassen und anschließend mit Salz sowie bei Bedarf etwas zusätzlichem Essig abschmecken. Die Lorbeerblätter entfernen.
- Dill von den Stielen zupfen und fein hacken. Borschtsch auf vier Schalen verteilen und jeweils mit einem Klecks saurer Sahne und etwas Dill servieren.
Aufbewahren und Aufwärmen
Die Suppe nach dem Kochen zügig in flache Behälter verteilen und kühlen, statt sie lange im heißen Topf stehen zu lassen. Im Kühlschrank aufbewahren und portionsweise langsam erhitzen; saure Sahne und Dill erst beim Servieren ergänzen.