Elisenlebkuchen

Elisenlebkuchen sind weiche, aromatische Lebkuchen mit einem hohen Anteil an Nüssen und Mandeln, kandierter Zitrusschale und warmen Gewürzen. Die Masse wird auf Oblaten gebacken und bleibt im Inneren saftig, während die Oberfläche leicht fest wird. Eine dünne Zitronenglasur ergänzt die nussige Würze mit frischer Säure. Vor dem Glasieren sollten die Lebkuchen vollständig auskühlen.

Elisenlebkuchen mit Nüssen, Mandeln und Zitronenglasur auf Oblaten
Beispielbild zum Rezept: Elisenlebkuchen
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Kühlzeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 50 Minuten

Zutaten

Für 24 Elisenlebkuchen
Für die Lebkuchen
  • 24 runde Backoblaten 7 cm Durchmesser
  • 150 g Haselnüsse ganz oder grob gehackt
  • 150 g Mandeln gemahlen
  • 120 g Orangeat
  • 80 g Zitronat
  • 3 Eier Größe M, etwa 150 g ohne Schale
  • 180 g Zucker
  • 120 g flüssiger Honig
  • 40 g Weizenmehl Type 405
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Bio-Zitrone Schale fein abreiben
  • 1 Prise Salz
Für die Glasur
  • 100 g Puderzucker gesiebt
  • 20 ml Zitronensaft

Küchenhelfer

  • 2 Backbleche
  • 1 Backofen 160 °C Umluft
  • 1 Küchenmaschine oder Blitzhacker zum groben Zerkleinern der Nüsse
  • 1 Backpapier zum Auslegen der Bleche

Zubereitung
 

Für die Lebkuchen
  1. Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Orangeat und Zitronat fein hacken. Die Haselnüsse grob zerkleinern, falls sie noch ganz sind. Die Schale der Zitrone fein abreiben.
  2. Eier, Zucker, Honig und Salz in einer großen Schüssel 3 bis 4 Minuten cremig aufschlagen. Haselnüsse, gemahlene Mandeln, Orangeat, Zitronat, Mehl, Lebkuchengewürz, Backpulver und Zitronenschale gründlich unterheben. Die Masse 10 Minuten quellen lassen.
  3. Die 24 Oblaten auf die Bleche verteilen. Die Lebkuchenmasse mit einem leicht angefeuchteten Löffel kuppelförmig auf den Oblaten verteilen und bis knapp an den Rand streichen. Pro Oblate etwa 48 bis 50 g Masse verwenden.
  4. Die Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen jeweils 14 bis 16 Minuten backen. Die Oberfläche soll leicht gebräunt sein, die Mitte aber noch weich wirken. Die Lebkuchen auf den Blechen 10 Minuten abkühlen lassen und anschließend vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen.
Für die Glasur
  1. Puderzucker und Zitronensaft zu einer dickflüssigen Glasur verrühren. Die vollständig ausgekühlten Lebkuchen dünn damit bestreichen und die Glasur fest werden lassen.
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So bleiben die Lebkuchen weich

Die Lebkuchen nach dem Auskühlen luftdicht in einer Dose aufbewahren. Eine kleine Apfelspalte kann die Textur wieder weicher machen, sollte aber nach spätestens zwei Tagen entfernt und regelmäßig kontrolliert werden.

Oblaten richtig belegen

Die Masse mit leicht angefeuchteten Händen oder einem angefeuchteten Messer kuppelförmig bis knapp an den Rand der Oblaten streichen. Wird sie zu flach aufgetragen, trocknet das Gebäck schneller aus; sehr hohe Häufchen benötigen dagegen etwas länger im Ofen.

Aufbewahrung und Reifezeit

In einer gut schließenden Dose halten sich die ausgekühlten und glasierten Lebkuchen mehrere Wochen. Nach einigen Tagen Lagerung verbinden sich die Gewürzaromen stärker und die Krume wird meist noch weicher.

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