Nürnberger Elisen-Lebkuchen

Nürnberger Elisen-Lebkuchen zeichnen sich durch eine saftige, nussreiche Krume und einen vergleichsweise kleinen Mehlanteil aus. Mandeln, Haselnüsse, Orangeat und Zitronat geben den weichen Lebkuchen ihr kräftiges Aroma, während Zimt, Nelken und Kardamom für die typische Würze sorgen. Die Masse wird auf Oblaten gebacken und nach dem Auskühlen dünn mit Zuckerglasur überzogen. Das Rezept ergibt zwölf große Lebkuchen, die nach einer kurzen Ruhezeit aromatischer und geschmacklich runder werden.

Zwölf glasierte Nürnberger Elisen-Lebkuchen auf Backoblaten
Beispielbild zum Rezept: Nürnberger Elisen-Lebkuchen
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 18 Minuten
Kühlzeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 38 Minuten

Zutaten

Für 12 Lebkuchen
Für die Lebkuchen
  • 150 g Mandeln ungeschält
  • 100 g Haselnüsse
  • 100 g Zucker
  • 100 g Orangeat wird im Rezeptschritt fein zerkleinert
  • 80 g Zitronat wird im Rezeptschritt fein zerkleinert
  • 2 Eier
  • 20 g Weizenmehl Type 405
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 0.5 TL gemahlener Kardamom
  • 0.25 TL gemahlene Gewürznelken
  • 1 Prise Salz
  • 12 Backoblaten etwa 70 mm Durchmesser
Für die Glasur
  • 100 g Puderzucker
  • 18 ml Zitronensaft

Küchenhelfer

  • 1 Küchenmaschine oder leistungsfähiger Zerkleinerer zum Mahlen der Nüsse und Zerkleinern von Orangeat und Zitronat
  • 1 Backblech
  • 1 Backpapier

Zubereitung
 

Für die Lebkuchen
  1. Mandeln und Haselnüsse in der Küchenmaschine portionsweise fein mahlen. Nicht so lange mixen, dass eine Nussbutter entsteht.
  2. Orangeat und Zitronat in der Küchenmaschine fein hacken. Die Stücke sollen höchstens wenige Millimeter groß sein, aber nicht zu einer Paste werden.
  3. Eier und Zucker in einer Schüssel 2 bis 3 Minuten hell und leicht schaumig aufschlagen. Gemahlene Nüsse, gehacktes Orangeat und Zitronat, Mehl, Zimt, Kardamom, Nelken und Salz gründlich unterheben. Die Masse 10 Minuten stehen lassen, damit sie etwas bindet.
  4. Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Die zwölf Oblaten darauf verteilen. Jeweils etwa 50 g Lebkuchenmasse auf eine Oblate setzen und mit einem angefeuchteten Löffel kuppelförmig verstreichen; rundherum einen schmalen Oblatenrand frei lassen.
  5. Die Lebkuchen auf der mittleren Schiene 16 bis 18 Minuten backen. Die Oberfläche soll gesetzt und leicht gebräunt sein, die Mitte bei leichtem Druck aber noch etwas nachgeben.
  6. Die Lebkuchen auf dem Blech 10 Minuten abkühlen lassen, anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und weitere 35 Minuten vollständig auskühlen lassen.
Für die Glasur
  1. Puderzucker mit Zitronensaft zu einer dickflüssigen Glasur verrühren. Die Glasur mit einem Pinsel oder der Rückseite eines kleinen Löffels dünn auf den vollständig ausgekühlten Lebkuchen verstreichen und trocknen lassen.
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Aufbewahrung und Aroma

Die vollständig ausgekühlten Lebkuchen in einer gut schließenden Dose lagern und zwischen die Lagen Backpapier legen. Nach zwei bis drei Tagen Ruhezeit wird die Krume meist weicher und das Gewürzaroma ausgeprägter. Die Dose kühl, trocken und nicht direkt neben stark riechenden Lebensmitteln aufbewahren.

So bleibt die Krume saftig

Die Lebkuchen nur so lange backen, bis die Oberfläche gesetzt ist und die Mitte bei leichtem Druck noch etwas nachgibt. Werden sie vollständig trocken gebacken, lässt sich die saftige Elisen-Konsistenz später nur schwer zurückgewinnen.

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