Die Bayerische Apfeltorte verbindet einen mürben Boden mit saftigen Apfelspalten und einem cremigen Guss aus saurer Sahne. Die Äpfel werden vor dem Backen mit etwas Zitrone und Zimt gewürzt, während der Guss beim Auskühlen fest und angenehm weich bleibt. Eine 26-cm-Springform ergibt zwölf Stücke mit klaren Schichten und ausgewogenem Verhältnis zwischen Frucht, Creme und Teig. Für saubere Schnitte sollte die Torte vollständig auskühlen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Mehl, kalte Butterwürfel, Zucker, Ei und Salz in eine Schüssel geben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, abdecken und 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden und den Rand der Springform mit der Butter einfetten.
- Die Äpfel waschen, schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die vorbereiteten Viertel in etwa 3 mm dicke Spalten schneiden und mit Zitronensaft, 25 g Zucker und Zimt vermengen.
- Den gekühlten Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis von etwa 30 cm Durchmesser ausrollen. In die Form legen, am Rand etwa 3 cm hochziehen und den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
- Saure Sahne, Sahne, Eier, 70 g Zucker, Speisestärke und Vanilleextrakt mit einem Schneebesen glatt verrühren.
- Die gewürzten Apfelspalten dicht auf dem Teigboden verteilen. Den Guss gleichmäßig darübergießen.
- Die Torte auf der mittleren Schiene 50 bis 55 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze backen. Der Rand soll goldgelb sein und die Mitte des Gusses beim vorsichtigen Bewegen nur noch leicht zittern.
- Die Torte in der Form vollständig auskühlen lassen, mindestens 2 Stunden. Erst danach den Rand lösen und die Torte in zwölf Stücke schneiden.
Welche Äpfel eignen sich?
Gut geeignet sind aromatische, leicht säuerliche Sorten mit festem Fruchtfleisch, etwa Boskoop, Elstar oder Jonagold. Sehr mehlige Äpfel können im Guss stärker zerfallen und ergeben eine weichere Füllung.
Aufbewahrung und Servieren
Die vollständig ausgekühlte Torte abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verzehren. Vor dem Servieren etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, damit der Guss wieder etwas cremiger wird.