Eine Poularde ist ein besonders saftiges Geflügel, das im Backofen eine goldbraune Haut und zartes Fleisch bekommt. Dazu passt eine cremige Basilikumsauce mit Schalotte, Knoblauch und einem Hauch Zitrone. Das Basilikum wird erst am Ende eingearbeitet, damit die Sauce frisch und aromatisch bleibt. Für die sichere Garprobe ist ein Fleischthermometer hilfreich, denn die genaue Bratzeit hängt von Gewicht und Ausgangstemperatur der Poularde ab.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Schalotten schälen und fein würfeln, die Knoblauchzehe schälen und fein hacken.
- Die küchenfertige Poularde mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen und rundum mit dem Rapsöl einreiben. Mit der Brustseite nach oben in einen Bräter legen.
- Die Poularde 75 bis 85 Minuten braten. Nach etwa 45 Minuten den austretenden Bratensaft über die Haut löffeln. Die Poularde ist fertig, wenn die dickste Stelle der Keule mindestens 74 °C erreicht hat. Bei einem größeren oder kühlschrankkalten Geflügel kann die Garzeit länger dauern; maßgeblich ist die Kerntemperatur.
- Die fertige Poularde aus dem Bräter nehmen, locker mit Alufolie abdecken und 15 Minuten ruhen lassen. Überschüssiges Fett aus dem Bräter vorsichtig abgießen, etwa 1 Esslöffel Bratfett jedoch zurücklassen.
- Schalotten und Knoblauch im Bräter bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten anschwitzen. Den Hühnerfond zugießen und den Bratensatz mit einem Holzlöffel lösen. Die Sahne einrühren und die Sauce 6 bis 8 Minuten leise einkochen lassen.
- Während die Sauce köchelt, die Basilikumblätter von den Stielen zupfen. Die Sauce vom Herd nehmen, Basilikum und Zitronensaft zugeben und mit dem Stabmixer glatt pürieren. Die kalte Butter einarbeiten und die Sauce abschmecken.
- Die Poularde tranchieren und mit der warmen Basilikumsauce servieren.
Woran die Poularde gar ist
Die Poularde ist fertig, wenn die dickste Stelle der Keule mindestens „74 °C“ erreicht hat und beim Einstechen klarer Fleischsaft austritt. Liegt die Temperatur noch darunter, weitere 5 bis 10 Minuten braten und erneut messen. Vor dem Tranchieren sollte das Geflügel ruhen, damit sich der Fleischsaft im Fleisch verteilt.
Basilikumsauce aufbewahren
Die Sauce schmeckt frisch zubereitet am besten. Reste in einem flachen, sauberen Behälter zügig abkühlen lassen, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Beim Erwärmen nur vorsichtig erhitzen und nicht mehr sprudelnd kochen, damit die Sahne nicht ausflockt und das Basilikumaroma möglichst erhalten bleibt.