Diese Poularde mit Früchten wird im Ofen goldbraun gebraten und verbindet saftiges Geflügel mit süß-säuerlichen Äpfeln, Pflaumen und Orange. Das Obst gart im Bratensaft mit und nimmt dabei würzige Aromen von Zwiebel, Thymian und Geflügelfond auf. Die Früchte bleiben weich, aber nicht vollständig zerfallen, während sich in der Form ein aromatischer Saft sammelt. Für die sichere Garprobe ist ein Bratenthermometer hilfreich.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Poularde aus der Verpackung nehmen, mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen und sichtbares überschüssiges Fett entfernen. Zwiebel schälen und in grobe Spalten schneiden.
- Olivenöl, Salz, Pfeffer und Thymian verrühren. Die Poularde rundum damit einreiben und mit der Brustseite nach oben in eine große ofenfeste Bratform legen. Die Zwiebelspalten darum verteilen und den Geflügelfond angießen.
- Die Poularde im vorgeheizten Ofen 45 Minuten braten. Dabei soll die Haut sichtbar bräunen und der Fond in der Form leicht köcheln.
- Während der ersten Bratphase die Äpfel vierteln, entkernen und in grobe Spalten schneiden. Die Pflaumen waschen, trocken tupfen, halbieren und entsteinen. Die Orange heiß abspülen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.
- Äpfel und Pflaumen nach 45 Minuten um die Poularde verteilen. Orangenschale, Orangensaft und Ahornsirup verrühren und über die Früchte sowie die Poularde träufeln.
- Die Poularde weitere 35 bis 45 Minuten braten, bis die Haut goldbraun ist und ein Bratenthermometer an der dicksten Stelle der Keule mindestens 74 °C anzeigt. Bei stärkerer Bräunung die Poularde locker mit Alufolie abdecken. Falls der Bratensaft vollständig verdampft, 50 ml heißes Wasser in die Form geben.
- Die Poularde aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten ruhen lassen. Anschließend zerlegen und mit den gebratenen Früchten sowie dem Bratensaft servieren.
So bleibt die Poularde saftig
Die Poularde nach dem Garen mindestens zehn Minuten ruhen lassen, bevor sie zerlegt wird. Entscheidend ist nicht allein die Zeit, sondern eine Kerntemperatur von mindestens 74 °C an der dicksten Stelle der Keule, ohne den Knochen zu berühren.
Früchte und Bratensaft
Äpfel und Pflaumen werden erst nach der ersten Bratphase zugegeben, damit sie nicht zu weich werden. Den entstandenen Bratensaft kurz durch ein Sieb gießen und nach Wunsch mit etwas heißem Wasser verdünnen; so lässt er sich direkt als Sauce zum Geflügel servieren.