Indischer Fischcurry

Dieser indische Fischcurry verbindet zarte Fischstücke mit einer cremigen Kokos-Sauce, Tomaten und warmen Gewürzen. Die Sauce schmeckt aromatisch, leicht pikant und bleibt durch die kurze Garzeit frisch und ausgewogen. Der Fisch wird erst am Ende eingelegt und sanft gegart, damit er saftig bleibt und nicht zerfällt. Dazu passen Reis oder Fladenbrot als separate Servierempfehlung.

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten

Zutaten

Für 4 Portionen
Für den Fischcurry
  • 600 g grätenfreie Weißfischfilets roh, in etwa 4 cm große Stücke geschnitten
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • 1 Zwiebel geschält und fein gewürfelt
  • 3 Zehen Knoblauch geschält und fein gehackt
  • 20 g Ingwer geschält und fein gerieben
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Garam Masala
  • 0.5 TL gemahlene Kurkuma
  • 0.5 TL Chiliflocken
  • 400 g stückige Tomaten
  • 400 ml ungesüßte Kokosmilch
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL Salz zunächst 0,75 TL verwenden, am Ende abschmecken
  • 1 Limette Saft auspressen und Schale fein abreiben
  • 15 g frischer Koriander gewaschen, trockengeschüttelt und grob gehackt

Küchenhelfer

  • 1 große tiefe Pfanne oder breiter Schmortopf

Zubereitung
 

Für den Fischcurry
  1. Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken beziehungsweise reiben. Die Limette abreiben und auspressen. Den Koriander waschen, trockenschütteln und grob hacken. Fischfilets auf Gräten prüfen, in etwa 4 cm große Stücke schneiden und bis zur Verwendung kalt stellen.
  2. Das Öl in einer großen tiefen Pfanne oder einem breiten Schmortopf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel darin 5 bis 6 Minuten weich braten, ohne sie stark zu bräunen. Knoblauch und Ingwer zugeben und 1 Minute mitbraten. Kreuzkümmel, Koriander, Garam Masala, Kurkuma und Chiliflocken einrühren und 30 Sekunden rösten.
  3. Stückige Tomaten, Kokosmilch, Wasser und zunächst 0,75 TL Salz einrühren. Die Sauce aufkochen und bei mittlerer Hitze 8 Minuten offen köcheln lassen, bis sie leicht sämig ist. Falls sie noch sehr dünn wirkt, weitere 2 Minuten einkochen lassen.
  4. Die Fischstücke vorsichtig in die köchelnde Sauce legen und so verteilen, dass sie möglichst weitgehend von Sauce umgeben sind. Die Hitze auf niedrig bis mittel reduzieren, die Pfanne abdecken und den Fisch je nach Dicke 6 bis 8 Minuten garen. Er ist fertig, wenn das Fleisch innen vollständig undurchsichtig ist und sich leicht in Lamellen teilen lässt; bei besonders dicken Stücken die Garzeit entsprechend verlängern.
  5. Limettenschale, 1 bis 2 EL Limettensaft und den gehackten Koriander unterheben. Mit dem restlichen Salz und bei Bedarf weiterem Limettensaft abschmecken. Den Curry sofort servieren.
Rezept drucken

Welcher Fisch eignet sich?

Feste, grätenfreie Weißfischfilets wie Kabeljau, Seelachs oder Rotbarsch eignen sich gut, weil sie in der Sauce ihre Form behalten. Die Stücke sollten ähnlich groß sein, damit sie gleichmäßig garen. Tiefgekühlter Fisch muss vollständig aufgetaut und trockengetupft werden, bevor er in die Sauce kommt.

Konsistenz der Sauce anpassen

Ist die Sauce zu dünn, lässt sie sich vor dem Einlegen des Fisches einige Minuten offen einkochen. Wirkt sie zu dick, rührt etwas Wasser ein. Nach dem Zugeben des Fisches nur noch vorsichtig wenden, damit die Filetstücke nicht zerfallen.

Aufbewahren und Aufwärmen

Reste nach dem Kochen zeitnah in flache Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen den Curry bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam erhitzen und nicht lange sprudelnd kochen lassen, damit der Fisch saftig bleibt.

Schreibe einen Kommentar