Dieser indische Fischcurry verbindet zarte Fischstücke mit einer cremigen Kokos-Sauce, Tomaten und warmen Gewürzen. Die Sauce schmeckt aromatisch, leicht pikant und bleibt durch die kurze Garzeit frisch und ausgewogen. Der Fisch wird erst am Ende eingelegt und sanft gegart, damit er saftig bleibt und nicht zerfällt. Dazu passen Reis oder Fladenbrot als separate Servierempfehlung.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken beziehungsweise reiben. Die Limette abreiben und auspressen. Den Koriander waschen, trockenschütteln und grob hacken. Fischfilets auf Gräten prüfen, in etwa 4 cm große Stücke schneiden und bis zur Verwendung kalt stellen.
- Das Öl in einer großen tiefen Pfanne oder einem breiten Schmortopf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel darin 5 bis 6 Minuten weich braten, ohne sie stark zu bräunen. Knoblauch und Ingwer zugeben und 1 Minute mitbraten. Kreuzkümmel, Koriander, Garam Masala, Kurkuma und Chiliflocken einrühren und 30 Sekunden rösten.
- Stückige Tomaten, Kokosmilch, Wasser und zunächst 0,75 TL Salz einrühren. Die Sauce aufkochen und bei mittlerer Hitze 8 Minuten offen köcheln lassen, bis sie leicht sämig ist. Falls sie noch sehr dünn wirkt, weitere 2 Minuten einkochen lassen.
- Die Fischstücke vorsichtig in die köchelnde Sauce legen und so verteilen, dass sie möglichst weitgehend von Sauce umgeben sind. Die Hitze auf niedrig bis mittel reduzieren, die Pfanne abdecken und den Fisch je nach Dicke 6 bis 8 Minuten garen. Er ist fertig, wenn das Fleisch innen vollständig undurchsichtig ist und sich leicht in Lamellen teilen lässt; bei besonders dicken Stücken die Garzeit entsprechend verlängern.
- Limettenschale, 1 bis 2 EL Limettensaft und den gehackten Koriander unterheben. Mit dem restlichen Salz und bei Bedarf weiterem Limettensaft abschmecken. Den Curry sofort servieren.
Welcher Fisch eignet sich?
Feste, grätenfreie Weißfischfilets wie Kabeljau, Seelachs oder Rotbarsch eignen sich gut, weil sie in der Sauce ihre Form behalten. Die Stücke sollten ähnlich groß sein, damit sie gleichmäßig garen. Tiefgekühlter Fisch muss vollständig aufgetaut und trockengetupft werden, bevor er in die Sauce kommt.
Konsistenz der Sauce anpassen
Ist die Sauce zu dünn, lässt sie sich vor dem Einlegen des Fisches einige Minuten offen einkochen. Wirkt sie zu dick, rührt etwas Wasser ein. Nach dem Zugeben des Fisches nur noch vorsichtig wenden, damit die Filetstücke nicht zerfallen.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste nach dem Kochen zeitnah in flache Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen den Curry bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam erhitzen und nicht lange sprudelnd kochen lassen, damit der Fisch saftig bleibt.