Rhabarber-Tiramisu verbindet säuerlich-fruchtiges Kompott mit einer milden Mascarpone-Sahne und weich getränkten Löffelbiskuits. Die Schichten werden ohne rohe Eier zubereitet, sodass die Creme besonders glatt und standfest bleibt. Nach mehreren Stunden Kühlzeit lässt sich das Dessert gut portionieren und schmeckt durch den Kontrast aus Rhabarber, Kaffee und cremiger Füllung ausgewogen.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Rhabarber waschen, trocknen, die Enden abschneiden und die Stangen in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Die Zitrone auspressen und 15 ml Saft abmessen.
- Rhabarberstücke, Zucker, Wasser und Zitronensaft in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen. Etwa 8 bis 10 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Rhabarber weich ist, aber noch teilweise Stücke erkennbar sind.
- Das Kompott in eine flache Schüssel umfüllen und vollständig abkühlen lassen. Für die weitere Verarbeitung muss es höchstens lauwarm, besser zimmerkalt sein.
- Das Vanillemark aus der Schote lösen. Mascarpone, Puderzucker und Vanillemark glatt verrühren. Die kalte Schlagsahne separat steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarponecreme heben.
- Eine dünne Schicht Creme auf dem Boden der Form verstreichen. Die Hälfte der Löffelbiskuits kurz in den vollständig abgekühlten Espresso tauchen und dicht nebeneinander auf die Creme legen.
- Die Hälfte des abgekühlten Rhabarberkompotts auf den Löffelbiskuits verteilen und mit der Hälfte der übrigen Creme bedecken. Die restlichen Löffelbiskuits kurz in den Espresso tauchen und darauflegen. Das übrige Kompott und anschließend die restliche Creme gleichmäßig darüber verteilen.
- Die Form abdecken und das Tiramisu mindestens 4 1/2 Stunden im Kühlschrank kühlen. Vor dem Servieren mit dem Kakaopulver bestäuben und in 6 Portionen teilen.
Wie lange bleibt das Tiramisu frisch?
Das Rhabarber-Tiramisu bleibt abgedeckt im Kühlschrank etwa 2 Tage frisch. Die Löffelbiskuits werden mit der Zeit weicher, deshalb sollte das Dessert möglichst am Tag nach der Zubereitung serviert werden.
Woran erkennt man die richtige Konsistenz?
Das Kompott sollte vollständig abgekühlt und dicklich sein, bevor es in die Form kommt. Ist es noch warm oder sehr flüssig, wird die Mascarponecreme weich und die Löffelbiskuits saugen sich zu stark voll.