Dieser Fleischtopf verbindet zart geschmortes Rindfleisch mit Möhren, Sellerie und Kartoffeln in einer kräftigen, leicht paprikawürzigen Brühe. Das Fleisch wird zunächst portionsweise angebraten und anschließend langsam geschmort, damit es weich wird und die Sauce aromatisch bleibt. Kartoffeln kommen erst später dazu und behalten dadurch eine angenehme Form. Das Gericht eignet sich als sättigender Eintopf für vier Portionen und lässt sich gut am nächsten Tag aufwärmen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Zwiebeln schälen und würfeln. Möhren waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Sellerie und Kartoffeln schälen und würfeln. Die Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken. Das Rindergulasch in etwa 3 cm große Würfel schneiden, falls es nicht bereits geschnitten ist.
- Das Rapsöl in einem schweren Schmortopf auf hoher Stufe erhitzen. Das Rindfleisch in zwei Portionen jeweils etwa 5 bis 6 Minuten rundherum kräftig anbraten, bis es gebräunt ist. Jede fertige Portion kurz aus dem Topf nehmen.
- Die Zwiebeln in den Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten anschwitzen. Möhren und Sellerie hinzufügen und weitere 3 Minuten braten. Tomatenmark und Paprikapulver einrühren und 1 Minute mitrösten.
- Das angebratene Fleisch zurück in den Topf geben. Mit der Rinderbrühe aufgießen, Lorbeerblätter, 6 g Salz und den Pfeffer hinzufügen und alles einmal kräftig aufkochen. Die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren, den Topf abdecken und den Fleischtopf etwa 70 Minuten sanft schmoren lassen.
- Die Kartoffelwürfel in den Topf geben und den Fleischtopf weitere 20 bis 25 Minuten zugedeckt garen, bis Kartoffeln und Fleisch weich sind. Die Lorbeerblätter entfernen. Mit den restlichen 2 g Salz abschmecken und die gehackte Petersilie unterrühren.
Woran erkennt man zartes Fleisch?
Das Rindfleisch ist fertig, wenn sich ein Würfel mit einer Gabel leicht teilen lässt. Je nach Größe und Zuschnitt kann die Schmorzeit etwas variieren; bleibt das Fleisch noch fest, den Topf einfach länger bei niedriger Hitze garen und bei Bedarf etwas Wasser ergänzen.
Aufbewahren und aufwärmen
Reste nach dem Kochen in kleinere, flache Behälter verteilen und zügig kühlen. Im Kühlschrank innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen und portionsweise langsam erhitzen; beim Aufwärmen kann ein kleiner Schuss Wasser die Sauce wieder geschmeidig machen.