Rinderrouladen werden mit Speck, Zwiebeln und Gewürzgurken gefüllt, aufgerollt und langsam in einer kräftigen Soße geschmort. Das Rindfleisch wird dadurch zart, während die Füllung würzige, leicht säuerliche Akzente setzt. Diese klassische Ausarbeitung arbeitet mit einer dunklen Schmorsoße aus Rinderfond und angebratenem Gemüse. Am besten schmecken die Rouladen mit Kartoffelpüree, Salzkartoffeln oder Rotkohl.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Zwiebeln schälen und fein würfeln. Gewürzgurken längs in dünne Streifen schneiden. Die Rinderrouladen trocken tupfen, zwischen zwei Lagen Backpapier oder Folie vorsichtig flach klopfen und mit Salz und Pfeffer würzen.
- Jede Fleischscheibe mit 1 Teelöffel Senf bestreichen und mit einem Viertel der Speckscheiben, Zwiebelwürfel und Gurkenstreifen belegen. Die Längsseiten etwas einschlagen, das Fleisch von der schmalen Seite her fest aufrollen und mit Küchengarn binden. Die Rouladen leicht mit dem Mehl bestäuben.
- Das Öl in einem großen Schmortopf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Rouladen rundherum in zwei Chargen jeweils etwa 4 bis 5 Minuten kräftig anbraten, bis sie gebräunt sind. Herausnehmen und beiseitestellen.
- Möhren und Sellerie schälen und grob würfeln. Beides im Bratfett etwa 5 Minuten anrösten. Das Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten.
- Den Rinderfond angießen und den Bratensatz gründlich lösen. Lorbeerblätter und Pfefferkörner zugeben, die Rouladen wieder in den Topf legen und die Flüssigkeit aufkochen. Den Deckel auflegen und die Rouladen bei niedriger Hitze etwa 90 Minuten sanft schmoren, bis das Fleisch zart ist. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
- Die Rouladen aus dem Topf nehmen und das Küchengarn entfernen. Lorbeerblätter herausnehmen. Gemüse und Soße fein pürieren oder durch ein Sieb passieren, anschließend 5 bis 10 Minuten offen einkochen lassen und abschmecken. Die Rouladen wieder in die Soße legen und bis zum Servieren bei niedriger Hitze warm halten.
- Die Rouladen vor dem Servieren 10 Minuten in der Soße ruhen lassen. Mit der heißen Soße anrichten.
Woran erkennt man den richtigen Garpunkt?
Die Rouladen sind fertig, wenn sich ein schmaler Spieß oder die Spitze eines Messers ohne deutlichen Widerstand einstechen lässt. Je nach Dicke der Fleischscheiben und Topf kann die Schmorzeit etwas variieren; bei zähem Widerstand die Rouladen weitere 10 bis 15 Minuten sanft schmoren lassen.
So wird die Soße sämig
Nach dem Herausnehmen der Rouladen die Soße fein pürieren oder durch ein Sieb streichen und anschließend offen einkochen lassen. Falls sie noch zu dünn ist, 1 Teelöffel Speisestärke mit 2 Esslöffeln kaltem Wasser verrühren und portionsweise einarbeiten; diese zusätzliche Stärke ist nicht Bestandteil der Standardfassung und wird nur bei Bedarf verwendet.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste abkühlen lassen, zeitnah in flache Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen die Rouladen vollständig in der Soße bei niedriger Hitze erwärmen, damit das Fleisch nicht austrocknet.