Kürbisse im Glas sind hier als süß-sauer eingelegte Kürbiswürfel mit feiner Zimt-, Nelken- und Sternanisnote ausgearbeitet. Der Kürbis bleibt nach dem kurzen Garen bissfest und nimmt beim Durchziehen die würzige Flüssigkeit auf. Hokkaido eignet sich besonders gut, weil er nicht geschält werden muss und seine Form im Glas gut hält. Die fertigen Gläser werden im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Tage verbraucht; das Rezept ist kein Verfahren für ungekühlte Langzeitlagerung.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Hokkaido gründlich waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Das Fruchtfleisch mit Schale in gleichmäßige Würfel von etwa 2 cm schneiden.
- Apfelessig, Wasser, Zucker, Salz, Zimtstange, Nelken und Sternanis in einem großen Topf aufkochen. Den Sud 2 Minuten sprudelnd kochen lassen, bis sich der Zucker gelöst hat.
- Die Kürbiswürfel in den kochenden Sud geben und bei mittlerer Hitze etwa 8 bis 10 Minuten knapp unter dem Siedepunkt garen. Zwischendurch vorsichtig wenden. Der Kürbis soll sich anstechen lassen, aber noch deutlich bissfest sein.
- Die Gewürze mit einer Gabel oder einem Schaumlöffel aus dem Sud nehmen. Die heißen Kürbiswürfel mit dem Sud auf die vier sauberen hitzefesten Schraubgläser verteilen, dabei möglichst vollständig mit Flüssigkeit bedecken. Etwa 1 cm Rand frei lassen, die Glasränder sauber abwischen und die Gläser verschließen.
- Die Gläser auf einem hitzefesten Untergrund etwa 20 Minuten abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mindestens 12 Stunden durchziehen lassen; die Kürbiswürfel innerhalb von etwa fünf Tagen verbrauchen.
Aufbewahrung und Verwendung
Die verschlossenen Gläser nach dem Abkühlen sofort in den Kühlschrank stellen und innerhalb von etwa fünf Tagen verbrauchen. Die Kürbiswürfel passen als säuerlich-würzige Beilage zu Käse, kaltem Braten oder kräftigen Salaten und sollten zum Servieren mit sauberem Besteck entnommen werden.
So bleibt der Kürbis bissfest
Die Würfel erst in die leicht siedende Flüssigkeit geben und nur so lange garen, bis sie sich mit einem Messer anstechen lassen, aber noch Widerstand bieten. Sehr kleine Würfel werden schneller weich; deshalb sollten die Stücke möglichst gleichmäßig etwa zwei Zentimeter groß sein.