Brotpastete mit Aspik

Die Brotpastete mit Aspik ist eine herzhafte, im Brotlaib gebackene Pastete mit würziger Hackfleischfüllung und klar geliertem Brühenaufguss. Der kräftige Brotmantel bleibt außen fest und aromatisch, während die Füllung saftig und schnittfest wird. Das Aspik wird erst nach dem Backen eingefüllt und gibt den Scheiben eine feine, leicht säuerliche Frische. Für saubere Schnitte muss die Pastete vollständig auskühlen und anschließend mehrere Stunden gekühlt werden.

Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Zusätzliche Zeit 5 Stunden 45 Minuten
Gesamtzeit 7 Stunden 20 Minuten

Zutaten

Für 8 Scheiben
Für den Brotteig
  • 400 g Weizenmehl Type 550
  • 7 g Trockenhefe
  • 8 g Salz
  • 230 ml Wasser lauwarm
  • 20 g Rapsöl
Für die Füllung
  • 300 g Schweinehackfleisch frisch und gut gekühlt
  • 300 g Hähnchenhackfleisch frisch und gut gekühlt
  • 100 g Zwiebel
  • 1 Ei Größe M
  • 40 g Semmelbrösel
  • 15 g Petersilie
  • 15 g mittelscharfer Senf
  • 8 g Salz
  • 1 schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • 1 g Muskatnuss gemahlen
Für das Aspik
  • 350 ml kräftige Gemüse- oder Fleischbrühe klar und möglichst fettarm
  • 12 g Gelatine als Blattgelatine oder nach Packungsangabe entsprechend dosiertes Geliermittel
  • 10 ml Apfelessig

Küchenhelfer

  • 1 Kastenform 25 x 11 cm
  • 1 Backpapier zum Auslegen der Form

Zubereitung
 

Brotteig und Füllung
  1. Mehl, Trockenhefe und Salz in einer Schüssel mischen. Lauwarmes Wasser und Öl zugeben und alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt etwa 45 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
  2. Zwiebel schälen und fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Schweinehackfleisch, Hähnchenhackfleisch, Zwiebel, Ei, Semmelbrösel, Petersilie, Senf, Salz, Pfeffer und Muskatnuss gründlich vermengen. Die Füllung bis zur Verarbeitung kalt stellen.
  3. Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kastenform mit Backpapier auslegen. Den aufgegangenen Teig kurz durchkneten, etwa zwei Drittel davon rechteckig ausrollen und die Form damit auskleiden. Dabei an den Längsseiten etwas Teig über den Rand hängen lassen. Aus dem restlichen Teig einen passenden Deckel ausrollen und in der Mitte eine etwa 1 cm große Öffnung als Einfüllloch ausstechen.
  4. Die gekühlte Fleischfüllung in die mit Teig ausgelegte Form geben und fest andrücken, damit möglichst wenige große Hohlräume bleiben. Den Teigdeckel auflegen, die Ränder mit dem überhängenden Teig zusammendrücken und verschließen. Die Oberfläche mehrfach mit einer Gabel einstechen, das Einfüllloch offen lassen.
  5. Die Pastete auf der mittleren Schiene 60 Minuten backen. Die Füllung muss im Inneren vollständig durchgegart sein und eine Kerntemperatur von mindestens 72 °C erreichen. Die fertige Pastete aus dem Ofen nehmen und in der Form etwa 45 Minuten abkühlen lassen.
Aspik einfüllen und kühlen
  1. Die Gelatine nach Packungsangabe in kaltem Wasser einweichen. Die Brühe erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen, vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelatine darin vollständig auflösen. Den Apfelessig einrühren und die Brühe auf handwarm abkühlen lassen.
  2. Die handwarme Brühe langsam durch die Öffnung in der Teigdecke gießen. Nach jeder kleinen Menge kurz warten, damit die Flüssigkeit in die Füllung laufen kann. Insgesamt die gesamten 350 ml einfüllen, sofern die Pastete sie aufnimmt; überschüssige Brühe nicht über den Rand gießen.
  3. Die Pastete abgedeckt mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank kühlen, bis das Aspik vollständig fest ist. Vor dem Anschneiden aus der Form heben und mit einem scharfen Messer in 8 etwa gleich dicke Scheiben schneiden.
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So bleibt die Pastete schnittfest

Die Pastete erst anschneiden, wenn das Aspik vollständig geliert ist. Beim Einfüllen die Brühe langsam durch die Öffnung in der Teigdecke geben, damit sie nach und nach in die Zwischenräume der Füllung läuft und nicht über den Rand tritt.

Aufbewahrung und Servieren

Die ausgekühlte Pastete abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verzehren. Zum Servieren mit einem scharfen Messer in etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und fünf bis zehn Minuten vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen.

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