Diese Gulaschsuppe verbindet zart geschmortes Rindfleisch mit mild-süßlichen Schalotten, Kartoffeln und einer kräftig paprizierten Brühe. Durch das langsame Garen wird das Fleisch weich, während die Suppe eine sämige, aromatische Konsistenz erhält. Die Schalotten bleiben dabei als eigene, weich geschmorte Komponente erkennbar und geben der Suppe eine runde Süße.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Schalotten schälen und vierteln. Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Das Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen.
- Das Rapsöl in einem großen schweren Topf bei hoher Hitze erhitzen. Das Rindfleisch in zwei Chargen jeweils etwa 5 Minuten rundum kräftig anbraten, bis es gebräunt ist. Jede Charge aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.
- Die Schalotten in den Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten anschwitzen. Möhren und Knoblauch hinzufügen und 2 Minuten mitbraten. Tomatenmark, edelsüßes und geräuchertes Paprikapulver, Majoran und Kümmel einrühren und 30 Sekunden rösten.
- Das angebratene Fleisch zurück in den Topf geben und mit der Rinderbrühe ablöschen. Lorbeerblatt, 6 g Salz und den Pfeffer hinzufügen. Alles aufkochen lassen, die Hitze anschließend auf eine niedrige Stufe reduzieren und die Suppe zugedeckt 60 Minuten sanft köcheln lassen.
- Die Kartoffelwürfel in die Suppe geben und weitere 25 bis 30 Minuten zugedeckt köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich und das Fleisch vollständig durchgegart sowie zart ist. Das Lorbeerblatt entfernen.
- Den Rotweinessig einrühren und die Suppe 2 Minuten offen ziehen lassen. Mit dem restlichen Salz abschmecken und heiß servieren.
So wird die Suppe besonders aromatisch
Das Rindfleisch portionsweise anbraten, damit es wirklich bräunt und nicht im austretenden Saft kocht. Das Paprikapulver nur kurz mitrösten und anschließend sofort mit Brühe ablöschen, denn es kann bei zu großer Hitze bitter werden.
Aufbewahren und aufwärmen
Die abgekühlte Suppe in flache Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und bei Bedarf mit etwas Brühe oder Wasser verdünnen, da die Kartoffeln nachträglich Flüssigkeit binden.
Konsistenz anpassen
Für eine dünnere Suppe etwas zusätzliche Brühe einrühren. Soll sie kräftiger und sämiger werden, einige Kartoffelstücke am Topfrand zerdrücken und wieder unter die Suppe rühren.