Kesselgulasch-Suppe ist eine kräftige, paprikawürzige Suppe mit zart geschmortem Rindfleisch, Kartoffeln und Paprika. Durch das langsame Garen verbinden sich Zwiebeln, Majoran und Kümmel zu einer aromatischen, leicht sämigen Brühe. Die Kartoffeln werden erst später zugegeben, damit sie weich werden, aber ihre Form behalten. Das Rezept ergibt vier großzügige Portionen und schmeckt direkt aus dem Topf besonders herzhaft.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Das Rindergulasch in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und würfeln. Kartoffeln schälen und in etwa 2,5 cm große Würfel schneiden. Paprikaschoten waschen, halbieren, entkernen und würfeln.
- Das Rapsöl im großen schweren Suppentopf auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Das Fleisch in zwei Portionen jeweils etwa 5 Minuten anbraten, bis es rundum gebräunt ist. Jede Portion anschließend kurz herausnehmen.
- Die Zwiebeln in den Topf geben und etwa 8 Minuten unter gelegentlichem Rühren anschwitzen, bis sie weich und leicht goldbraun sind. Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten.
- Den Topf kurz von der stärksten Hitze nehmen. Edelsüßes und rosenscharfes Paprikapulver, Majoran und Kümmel einrühren. Das Fleisch wieder in den Topf geben, mit der Rinderbrühe auffüllen und den Apfelessig, die Lorbeerblätter sowie zunächst 1/2 TL Salz hinzufügen.
- Alles aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren. Die Suppe zugedeckt 65 bis 70 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Rindfleisch deutlich zarter ist. Gelegentlich umrühren und darauf achten, dass die Suppe nur leicht simmert.
- Kartoffel- und Paprikawürfel einrühren. Die Suppe weitere 20 bis 25 Minuten offen oder halb zugedeckt sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind und das Fleisch sich leicht einstechen lässt.
- Lorbeerblätter entfernen. Die Suppe mit dem restlichen Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren 2 bis 3 Minuten stehen lassen, damit sich die Aromen setzen.
Aufbewahren und Aufwärmen
Die abgekühlte Suppe in flache, saubere Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe ergänzen, weil die Kartoffeln nachträglich Flüssigkeit aufnehmen.
So wird die Suppe sämiger
Für eine sämigere Brühe einige gegarte Kartoffelwürfel am Topfrand zerdrücken und wieder unterrühren. Die Suppe sollte dabei nicht vollständig püriert werden, damit Fleisch- und Kartoffelstücke erhalten bleiben.