Szegediner Gulaschsuppe verbindet würzig geschmortes Schweinefleisch mit mild-säuerlichem Sauerkraut und sämig gegarten Kartoffeln. Paprikapulver, Kümmel und Majoran geben der Suppe ihr charakteristisches Aroma, während ein kleiner Anteil saurer Sahne sie abrundet. Das Fleisch wird zunächst kräftig angebraten und anschließend in Brühe weich geschmort. So entsteht eine gehaltvolle Suppe, die sich gut vorbereiten und am nächsten Tag problemlos wieder erwärmen lässt.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Zwiebeln und Knoblauch schälen und vorbereiten. Kartoffeln schälen, in etwa 2 cm große Würfel schneiden und bis zur Verwendung in einer Schüssel mit kaltem Wasser bedecken. Das Sauerkraut in einem Sieb vollständig abtropfen lassen.
- Das Öl in einem großen schweren Topf erhitzen. Die Hälfte der Fleischwürfel bei kräftiger Hitze etwa 4 Minuten rundherum anbraten, herausnehmen und mit der zweiten Hälfte ebenso verfahren. Das Fleisch nicht zu dicht nebeneinander in den Topf geben, damit es bräunt statt zu kochen.
- Die Zwiebeln im selben Topf bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten glasig braten. Knoblauch und Tomatenmark zugeben und 1 Minute mitrösten. Den Topf kurz von der Hitze nehmen, Paprikapulver, Kümmel und Majoran einrühren und sofort mit etwa 200 ml heißer Brühe ablöschen.
- Das Fleisch mit dem ausgetretenen Saft zurück in den Topf geben. Die restliche heiße Brühe angießen, Salz und Pfeffer einrühren und alles aufkochen. Die Hitze reduzieren und die Suppe zugedeckt etwa 35 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Fleisch fast weich ist.
- Die Kartoffelwürfel abgießen und zusammen mit dem abgetropften Sauerkraut in den Topf geben. Die Suppe weitere 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich und die Fleischwürfel vollständig durchgegart sind. Falls die Suppe zu dick wird, schluckweise etwas Wasser aus dem Wasserhahn zugeben; mehr als 100 ml sollte dafür nicht nötig sein.
- Die saure Sahne in einer kleinen Schüssel mit 3 EL heißer Suppenflüssigkeit verrühren, zurück in den Topf geben und die Suppe nur noch 1 bis 2 Minuten erhitzen, nicht mehr sprudelnd kochen lassen. Abschmecken und heiß servieren.
Aufbewahren und Aufwärmen
Die vollständig zubereitete Suppe in flache, saubere Behälter verteilen und zügig abkühlen lassen, bevor sie verschlossen in den Kühlschrank kommt. Dort innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und nur die benötigte Menge einmal vollständig heiß werden lassen.
So bleibt das Fleisch zart
Das Schweinefleisch sollte nach dem Anbraten nur sanft köcheln und nicht dauerhaft sprudelnd kochen. Ist es nach der angegebenen Zeit noch nicht weich, die Suppe bei niedriger Hitze weitergaren und erst danach die Kartoffeln zugeben, damit diese nicht zerfallen.