Faschingskrapfen sind lockere, goldbraun ausgebackene Hefeteiggebäcke mit einer fruchtigen Füllung und feiner Puderzuckerschicht. Der Teig wird vor dem Frittieren zweimal geführt, damit die Krapfen innen weich und luftig werden. Diese Fassung wird nach dem Ausbacken mit Aprikosenkonfitüre gefüllt, sodass die Oberfläche glatt bleibt und die Füllung gleichmäßig verteilt werden kann. Für ein sauberes Ergebnis sollte das Öl während des gesamten Ausbackens konstant heiß bleiben.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Milch lauwarm erwärmen. Butter in einem kleinen Topf schmelzen und kurz abkühlen lassen. Mehl, Zucker und Salz in eine große Schüssel geben. Hefe in der lauwarmen Milch auflösen, mit den Eiern und der flüssigen Butter zum Mehl geben und alles zunächst vermengen.
- Den Teig 8 bis 10 Minuten kneten, bis er glatt, elastisch und nur noch leicht klebrig ist. Bei Bedarf die Hände und die Arbeitsfläche sparsam mit dem abgewogenen Mehl zum Formen bemehlen; kein zusätzliches Mehl außerhalb der Zutatenliste verwenden.
- Die Schüssel abdecken und den Teig an einem zugfreien Ort etwa 30 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
- Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 12 gleich große Stücke von jeweils etwa 83 g teilen. Jedes Stück zu einer glatten Kugel formen und mit ausreichend Abstand auf eine bemehlte Fläche setzen.
- Die Teiglinge abdecken und weitere 35 Minuten gehen lassen. Sie sollen sichtbar aufgegangen sein und auf leichten Fingerdruck langsam zurückfedern.
- Während der zweiten Gehzeit das Öl in einem großen Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Den Topf höchstens zur Hälfte füllen und das Öl niemals unbeaufsichtigt lassen.
- Die Krapfen in vier Chargen zu jeweils drei Stück ausbacken, damit sie ausreichend Platz haben. Jede Charge insgesamt etwa 4 Minuten garen, dabei die Krapfen nach ungefähr 2 Minuten wenden. Die fertigen Krapfen mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Öltemperatur vor jeder weiteren Charge wieder auf 170 bis 175 °C bringen.
- Die Krapfen etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Die glatt gerührte Aprikosenkonfitüre in einen Spritzbeutel mit langer Fülltülle geben. Seitlich in jeden Krapfen stechen und jeweils etwa 20 g Konfitüre hineinspritzen.
- Die gefüllten Faschingskrapfen mit Puderzucker bestäuben und möglichst frisch servieren.
Das richtige Öl zum Ausbacken
Das Öl ist heiß genug, wenn ein kleines Teigstück sofort aufsteigt und ruhig sprudelnd ausbackt, ohne rasch dunkel zu werden. Bei zu niedriger Temperatur saugen sich die Krapfen mit Fett voll, bei zu hoher Hitze bräunen sie außen zu schnell und können innen noch teigig sein. Die Temperatur deshalb zwischen den Chargen kontrollieren und bei Bedarf kurz nachregeln.
Füllen und Aufbewahren
Die Krapfen lassen sich am saubersten füllen, wenn sie noch leicht warm, aber nicht mehr heiß sind. Aprikosenkonfitüre vor dem Einfüllen glatt rühren; sehr stückige Konfitüre gegebenenfalls durch ein Sieb streichen. Am besten schmecken die Faschingskrapfen am Tag der Zubereitung, bei Raumtemperatur bleiben sie luftdicht verpackt etwa einen Tag weich.
Aprikosenkonfitüre ersetzen
Statt Aprikosenkonfitüre kann dieselbe Menge Himbeer-, Erdbeer- oder Pflaumenkonfitüre verwendet werden. Die Füllung bleibt dadurch mengenmäßig gleich, verändert aber Geschmack und Farbe der Krapfen.