Windbeutel mit Teecreme

Diese Windbeutel bestehen aus leichtem Brandteig und einer luftigen Creme mit fein eingezogenem Schwarztee. Die Teecreme wird mit Mascarpone stabilisiert und erhält dadurch eine glatte, standfeste Konsistenz, ohne den zarten Teig zu beschweren. Am besten schmecken die gefüllten Gebäckstücke gut gekühlt, wenn sich das herbe Teearoma mit der milden Süße der Creme verbunden hat.

Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Kühlzeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 45 Minuten

Zutaten

Für 12 Windbeutel
Für die Windbeutel
  • 125 ml Wasser
  • 50 g Butter in Würfeln
  • 1 Prise Salz
  • 75 g Weizenmehl Type 405
  • 2 Eier Größe M, zimmerwarm
Für die Teecreme
  • 300 ml Schlagsahne
  • 4 Beutel kräftiger Schwarztee zum Aromatisieren
  • 250 g Mascarpone gekühlt
  • 40 g Puderzucker gesiebt

Küchenhelfer

  • 1 Spritzbeutel mit großer Sterntülle
  • 1 Backblech
  • 1 Handrührgerät oder Küchenmaschine

Zubereitung
 

Teecreme
  1. Die Schlagsahne in einem kleinen Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen. Vom Herd nehmen, die Teebeutel hineingeben und 8 Minuten ziehen lassen. Die Teebeutel entfernen und die aromatisierte Sahne in eine Schüssel geben.
  2. Die Teesahne mindestens 45 Minuten kalt stellen, bis sie vollständig durchgekühlt ist. Währenddessen den Brandteig zubereiten.
Windbeutel
  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Wasser, Butter und Salz in einem Topf aufkochen. Das Mehl auf einmal hineinschütten und mit einem Kochlöffel kräftig rühren, bis sich ein glatter Teigball bildet. Den Teig unter weiterem Rühren etwa 2 Minuten erhitzen, bis sich am Topfboden ein dünner Belag bildet.
  2. Den Topf vom Herd nehmen und den Teig 5 Minuten abkühlen lassen. Die Eier nacheinander vollständig unterarbeiten. Das zweite Ei zunächst verquirlen und nur so viel davon einarbeiten, bis der Teig glänzt, schwer reißend vom Löffel fällt und seine Form behält.
  3. Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und 12 etwa walnussgroße Häufchen mit Abstand auf ein Backblech spritzen. Die Spitzen mit einem angefeuchteten Finger leicht andrücken.
  4. Die Windbeutel 10 Minuten bei 200 °C backen, dann die Temperatur auf 180 °C reduzieren und weitere 15 bis 18 Minuten backen. Die Ofentür während des Backens nicht öffnen. Die Windbeutel sind fertig, wenn sie deutlich aufgegangen und goldbraun sind.
  5. Die Windbeutel aus dem Ofen nehmen, jeweils an der Seite einmal einstechen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Das verhindert, dass sich im Inneren zu viel Dampf staut.
Füllen
  1. Die gekühlte Teesahne mit Mascarpone und Puderzucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät zunächst langsam, dann auf hoher Stufe aufschlagen, bis eine standfeste Creme entsteht. Nicht länger als nötig weiterschlagen.
  2. Die Teecreme in einen Spritzbeutel füllen. Die abgekühlten Windbeutel seitlich oder am Boden einstechen und jeweils mit Creme füllen. Bis zum Servieren kalt stellen.
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So bleiben die Windbeutel knusprig

Fülle die Windbeutel möglichst erst kurz vor dem Servieren, da der Brandteig durch die Creme mit der Zeit weicher wird. Ungefüllte Windbeutel lassen sich luftdicht verschlossen bis zum nächsten Tag aufbewahren und vor dem Füllen bei 150 °C Ober-/Unterhitze etwa 5 Minuten auffrischen. Vor dem Füllen vollständig abkühlen lassen.

Tee für die Creme auswählen

Ein kräftiger Schwarztee wie Assam oder Earl Grey gibt der Creme ein deutliches, leicht herbes Aroma. Für eine mildere Variante eignet sich ein Darjeeling oder ein koffeinfreier Schwarztee. Die Teebeutel nach der Ziehzeit gründlich ausdrücken, damit möglichst viel aromatisierte Sahne in der Creme bleibt.

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