Windbeutel mit Vanillecreme

Windbeutel sind luftige Brandteiggebäcke mit einer zarten, leicht knusprigen Hülle und einem großen Hohlraum für die Füllung. Hier werden sie mit einer selbst gekochten Vanillecreme gefüllt, die durch Eigelb und Speisestärke stabil wird und ein deutliches Vanillearoma erhält. Die Creme muss vor dem Füllen vollständig abkühlen; dadurch lässt sie sich sauber in die ausgekühlten Windbeutel spritzen.

Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Kühlzeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 35 Minuten

Zutaten

Für 12 Windbeutel
Für die Vanillecreme
  • 500 ml Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 80 g Zucker
  • 4 Eigelb
  • 40 g Speisestärke
  • 25 g Butter
Für den Brandteig
  • 125 ml Wasser
  • 125 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 1 Salz 1 kleine Prise
  • 150 g Weizenmehl Type 405
  • 4 Eier Größe M

Küchenhelfer

  • 1 Spritzbeutel mit großer Sterntülle zum Aufspritzen des Brandteigs
  • 1 Spritzbeutel mit kleiner Fülltülle zum Füllen der ausgekühlten Windbeutel
  • 1 Backblech

Zubereitung
 

Für die Vanillecreme
  1. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Milch, Vanillemark und Schote in einem Topf erhitzen, bis die Milch dampft, aber noch nicht kocht. Den Topf vom Herd nehmen und die Vanillemilch 5 Minuten ziehen lassen.
  2. Eigelb, Zucker und Speisestärke in einer Schüssel glatt verrühren. Die Vanilleschote aus der warmen Milch nehmen. Die Milch unter ständigem Rühren langsam zur Eigelb Mischung gießen, alles zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis eine dicke Creme entsteht. Die Creme 1 Minute unter Rühren weiter erhitzen, damit die Speisestärke vollständig bindet.
  3. Die Creme vom Herd nehmen, die Butter in kleinen Stücken einrühren und die Creme in eine flache Schüssel füllen. Die Oberfläche direkt mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet, und mindestens 45 Minuten im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen.
Für den Brandteig
  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech bereitstellen. Wasser, Milch, Butter und Salz in einem Topf aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen, das Mehl auf einmal zugeben und kräftig verrühren. Den Topf wieder auf die ausgeschaltete, noch heiße Herdplatte stellen und den Teig unter Rühren etwa 1 bis 2 Minuten abbrennen, bis sich am Topfboden eine dünne Schicht bildet.
  2. Den Teig in eine Schüssel geben und 5 Minuten abkühlen lassen. Die Eier nacheinander vollständig unterrühren. Erst das nächste Ei zugeben, wenn das vorherige eingearbeitet ist. Der fertige Teig soll glänzen und schwer reißend vom Löffel fallen.
  3. Den Brandteig in den Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und 12 etwa gleich große Häufchen mit ungefähr 5 cm Durchmesser auf das Backblech spritzen. Zwischen den Teighäufchen ausreichend Abstand lassen.
  4. Die Windbeutel 25 bis 30 Minuten backen, bis sie deutlich aufgegangen und goldgelb gebräunt sind. Den Backofen während der ersten 20 Minuten nicht öffnen. Nach dem Backen jeden Windbeutel seitlich oder am Boden einmal einstechen und ihn auf dem Blech vollständig auskühlen lassen.
  5. Die vollständig gekühlte Vanillecreme glatt rühren und in den Spritzbeutel mit kleiner Fülltülle geben. Jeden ausgekühlten Windbeutel an der Unterseite anstechen und mit Vanillecreme füllen. Die Windbeutel nach dem Füllen möglichst frisch servieren.
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So bleiben die Windbeutel luftig

Den Backofen während der ersten 20 Minuten nicht öffnen, damit der Brandteig nicht zusammenfällt. Die Windbeutel sind fertig, wenn sie deutlich aufgegangen und goldgelb gebräunt sind. Ein kleiner Einschnitt nach dem Backen lässt die feuchte Innenluft entweichen und unterstützt eine trockene, stabile Hülle.

Aufbewahrung und Füllen

Die ungefüllten Windbeutel bleiben bei Raumtemperatur bis zum nächsten Tag am besten in einer luftdichten Dose. Die gefüllten Windbeutel sollten wegen der Vanillecreme im Kühlschrank aufbewahrt und möglichst am selben Tag verzehrt werden. Für eine knusprigere Hülle können ungefüllte Exemplare kurz im 160 °C heißen Backofen aufgefrischt und anschließend vollständig ausgekühlt werden.

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