Thymianbrote sind kleine, außen knusprige und innen weich-lockere Hefebrote mit fein würziger Kräuternote. Der getrocknete Thymian wird direkt in den Teig eingearbeitet und verteilt sich dadurch gleichmäßig in jeder Portion. Die Brote schmecken frisch aus dem Ofen besonders aromatisch und passen sowohl zu Suppen und Salaten als auch zu Dips oder herzhaften Aufstrichen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Mehl, Trockenhefe, Salz und getrockneten Thymian in einer großen Schüssel vermengen. Lauwarmes Wasser und Olivenöl dazugeben und alles zu einem zunächst weichen Teig verrühren.
- Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 8 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und elastisch ist. Falls er stark klebt, nur wenig zusätzliches Mehl verwenden, damit die Brote locker bleiben.
- Den Teig zurück in die Schüssel legen, abdecken und an einem zugfreien Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
- Den Teig auf die Arbeitsfläche geben, in 8 möglichst gleich große Stücke teilen und zu runden kleinen Broten formen. Die Teiglinge mit etwas Abstand auf ein Backblech setzen.
- Die Teiglinge abdecken und weitere 20 Minuten ruhen lassen. Währenddessen den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Thymianbrote im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene etwa 18 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen. Vor dem Servieren mindestens 10 Minuten auf einem Gitter abkühlen lassen.
So bleiben die Brote locker
Den Teig nach dem ersten Aufgehen nur kurz und schonend formen, damit möglichst viel Gärgase erhalten bleiben. Werden die Brote zu dicht, liegt das meist an zu langem Kneten nach der Gehzeit oder an einer zu kurzen zweiten Ruhephase.
Aufbewahren und aufbacken
Die ausgekühlten Thymianbrote lassen sich bis zum nächsten Tag in einem Brotkasten oder Baumwollbeutel aufbewahren. Für eine knusprige Kruste einige Minuten bei 180 °C im Backofen aufbacken; zum längeren Aufbewahren die Brote vollständig auskühlen lassen und einfrieren.