Ladiner Brot

Dieses Ladiner Brot ist ein kräftiges, rustikales Mischbrot mit deutlichem Roggenaroma und einer saftigen, elastischen Krume. Etwas Kümmel gibt dem Laib eine würzige Note, ohne den Geschmack zu dominieren. Der Teig bleibt durch den hohen Roggenanteil weich und klebrig; gebacken wird er deshalb in einer Kastenform. Nach dem vollständigen Auskühlen lässt sich das Brot sauber schneiden und passt besonders gut zu herzhaften Aufstrichen, Käse und Suppen.

Angeschnittenes Ladiner Brot mit kräftiger Kruste und saftiger Krume auf einem Holzbrett
Beispielbild zum Rezept: Ladiner Brot
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Zusätzliche Zeit 3 Stunden
Gesamtzeit 4 Stunden 35 Minuten

Zutaten

Für 1 Brotlaib (ca. 850 g gebacken)
  • 400 g Roggenmehl Type 1150
  • 200 g Weizenmehl Type 550
  • 430 ml Wasser lauwarm
  • 10 g Frischhefe
  • 14 g Salz
  • 8 g Kümmelsamen ganz
  • 5 g Rapsöl für die Form

Küchenhelfer

  • 1 Kastenform, etwa 25 cm Länge dünn einfetten
  • 1 Backofen Ober-/Unterhitze

Zubereitung
 

  1. Beide Mehlsorten, Salz und Kümmelsamen in einer großen Schüssel mischen. Die Frischhefe im lauwarmen Wasser auflösen, zu den trockenen Zutaten geben und alles mit einem stabilen Kochlöffel oder der Knethakenstufe des Handrührgeräts etwa 6 Minuten zu einem gleichmäßig feuchten, klebrigen Teig vermengen.
  2. Die Schüssel abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur etwa 75 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
  3. Die Kastenform mit dem Rapsöl dünn ausstreichen. Den Teig mit einem angefeuchteten Teigschaber in die Form geben und die Oberfläche glattstreichen. Die Form abdecken und den Teig weitere 45 Minuten gehen lassen.
  4. Während der zweiten Gehzeit den Backofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Die Form auf die mittlere Schiene stellen und das Brot 15 Minuten bei 240 °C backen. Die Temperatur auf 210 °C reduzieren und weitere 30 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn die Oberfläche kräftig gebräunt ist und es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
  6. Das Brot aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter mindestens 60 Minuten vollständig auskühlen lassen, bevor es angeschnitten wird.
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Die richtige Teigkonsistenz

Der Teig ist deutlich weicher und klebriger als ein Weizenteig und lässt sich nicht zu einem glatten, trockenen Teig auskneten. Beim Einfüllen in die Form genügt es, die Oberfläche mit einem nassen Teigschaber zu glätten. Wird der Teig sehr fest, liegt das meist an unterschiedlich stark quellendem Roggenmehl; dann höchstens teelöffelweise Wasser ergänzen und die Gesamtmenge auf maximal 10 ml begrenzen.

Aufbewahren und Anschneiden

Das Brot erst anschneiden, wenn es vollständig ausgekühlt ist, damit sich die Krume stabilisieren kann. In einem Brotkasten oder locker in ein Tuch gewickelt bleibt es mehrere Tage saftig; eine luftdichte Kunststoffverpackung kann die Kruste weich machen. Für längere Aufbewahrung das vollständig ausgekühlte Brot in Scheiben einfrieren.

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