Der Schokoladen – Mohr ist ein warmes, dichtes Schokoladendessert aus dem Dampfgarverfahren. Die kleinen Puddings werden in Förmchen gegart und bleiben innen saftig und weich, während die Oberfläche fest genug zum Stürzen wird. Geschmolzene Zartbitterschokolade und Kakaopulver sorgen für ein kräftiges Schokoladenaroma, ohne dass eine zusätzliche Sauce nötig ist. Am besten schmecken die Desserts direkt nach dem Garen, wenn sie noch warm sind.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Vier hitzebeständige Förmchen mit der Hälfte der Butter ausstreichen und mit den Semmelbröseln ausstreuen. Überschüssige Brösel ausklopfen. Einen großen Topf mit Dämpfeinsatz etwa 3 cm hoch mit Wasser füllen und das Wasser zum Sieden bringen.
- Die restliche Butter mit der Schokolade und der Milch in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze unter gelegentlichem Rühren schmelzen, bis eine glatte Masse entsteht. Den Topf vom Herd nehmen und die Schokoladenmasse etwa 5 Minuten abkühlen lassen.
- Eier und Zucker in einer Schüssel 2 bis 3 Minuten verrühren, bis die Mischung leicht heller ist. Die lauwarme Schokoladenmasse einarbeiten. Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz darübergeben und nur so lange verrühren, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
- Die Schokoladenmasse gleichmäßig auf die vier Förmchen verteilen. Dabei jeweils höchstens zwei Drittel der Höhe füllen, damit die Puddings beim Garen aufgehen können.
- Die Förmchen in den Dämpfeinsatz stellen, den Topf mit dem Deckel verschließen und die Puddings bei sanft siedendem Wasser 30 bis 35 Minuten dämpfen. Bei Bedarf heißes Wasser nachfüllen, ohne dass es an die Förmchen gelangt. Die Oberfläche soll fest und leicht federnd sein; ein Holzstäbchen darf feuchte Schokoladenspuren, aber keinen flüssigen Teig zeigen.
- Die Förmchen aus dem Topf nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Mit einem dünnen Messer vorsichtig am Rand entlangfahren, die Puddings auf Teller stürzen und warm servieren.
Woran erkennt man den richtigen Garpunkt?
Die Oberfläche soll fest wirken, beim leichten Druck aber noch federnd nachgeben. Ein Holzstäbchen darf feuchte Schokoladenspuren zeigen, jedoch keinen flüssigen Teig. Nach dem kurzen Ruhen lassen sich die Puddings vorsichtig stürzen; durch längeres Dämpfen werden sie fester und weniger cremig.
Aufbewahren und Aufwärmen
Übrig gebliebene Puddings vollständig abkühlen lassen, abdecken und höchstens zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Zum Servieren die Förmchen erneut etwa 8 Minuten über sanft siedendem Wasser erwärmen. Die Konsistenz wird dabei etwas kompakter als bei frisch gegarten Portionen.