Marillen-Palatschinken sind dünne, zarte österreichische Eierpfannkuchen, die mit fruchtiger Marillenmarmelade bestrichen und aufgerollt werden. Der Teig bleibt weich und biegsam, während die Marmelade eine angenehm süße, leicht säuerliche Füllung bildet. Die Palatschinken werden portionsweise in der Pfanne gebacken und anschließend mit Puderzucker serviert. Sie schmecken frisch und lauwarm besonders gut als süße Hauptspeise oder Dessert.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Eier und etwa 250 ml Milch hinzufügen und mit dem Schneebesen zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren. Die restliche Milch und das Mineralwasser nach und nach einarbeiten, bis der Teig dünnflüssig ist.
- Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und mit wenig Butter ausstreichen. Pro Palatschinken etwa 120 ml Teig in die Pfanne geben und durch Schwenken dünn verteilen. Die Unterseite etwa 1 bis 2 Minuten backen, bis sie goldgelb ist und sich der Rand löst. Wenden und die zweite Seite etwa 30 Sekunden backen. Auf diese Weise insgesamt 8 Palatschinken backen und die Butter dabei sparsam nach Bedarf verwenden.
- Jeden Palatschinken mit etwa 30 g Marillenmarmelade bestreichen, aufrollen oder zweimal zusammenklappen und auf Teller verteilen. Mit Puderzucker bestäuben und warm oder lauwarm servieren.
So bleiben die Palatschinken zart
Den Teig nur so lange verrühren, bis keine größeren Klümpchen mehr vorhanden sind. Die Pfanne sollte gut vorgeheizt sein, damit die dünnen Palatschinken rasch stocken, ohne trocken zu werden. Fertige Palatschinken können auf einem Teller übereinandergestapelt und mit einem sauberen Tuch abgedeckt werden.
Aufbewahren und Aufwärmen
Gefüllte Palatschinken halten sich abgedeckt im Kühlschrank etwa zwei Tage. Zum Aufwärmen kurz in einer beschichteten Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen; ungefüllte Palatschinken lassen sich auch gut stapeln und später frisch bestreichen.