Malaysisches Reisfleisch ist ein würziges Reisgericht, bei dem Hähnchen und Basmatireis gemeinsam mit Kokosmilch, Ingwer, Knoblauch und aromatischen Gewürzen gegart werden. Das Ergebnis ist ein lockerer, leicht cremiger Reis mit saftigem Fleisch, angenehmer Schärfe und frischer Limettennote. Sambal Oelek, Currypulver und Sojasauce geben dem Gericht seine kräftige Würzung, während Koriander und Limette für einen frischen Abschluss sorgen. Die Zubereitung erfolgt in einem breiten Topf, sodass der Reis die Aromen der angebratenen Zutaten direkt aufnimmt.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Das Hähnchen in etwa 3 cm große Stücke schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Chilischote und Paprika waschen, von Stiel und Kernen befreien und klein würfeln. Den Basmatireis in einem Sieb gründlich abspülen und abtropfen lassen. Das Koriandergrün waschen, trocken schütteln und grob hacken.
- Das Öl in einem breiten Topf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Hähnchenstücke darin 6 bis 8 Minuten rundherum anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chili und Paprika zugeben und 3 Minuten mitbraten.
- Currypulver, Kurkuma und Sambal Oelek einrühren und etwa 30 Sekunden mitrösten. Den abgespülten Reis hinzufügen und unterheben, bis alle Körner mit der Gewürzmischung überzogen sind.
- Kokosmilch, Hühnerbrühe und Sojasauce angießen und das Salz einrühren. Alles aufkochen lassen, dann die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren. Den Topf mit dem Deckel verschließen und 18 Minuten leise garen lassen. Während dieser Zeit nicht umrühren. Das Hähnchen muss vollständig durchgegart sein; an der dicksten Stelle sollte eine Kerntemperatur von mindestens 74 °C erreicht werden.
- Den Topf vom Herd nehmen und das Reisfleisch 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Anschließend mit einer Gabel auflockern, Limettensaft und Koriandergrün unterheben und sofort servieren.
So bleibt der Reis locker
Nach dem Einrühren der Flüssigkeit den Reis nicht mehr umrühren, sobald der Topf geschlossen ist. Die zehnminütige Ruhezeit bei ausgeschalteter Hitze ist wichtig, damit der Reis nachquellen kann und sich die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt.
Reste sicher aufbewahren
Übrig gebliebenes Reisfleisch zeitnah in flache Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Am besten am nächsten Tag vollständig durcherhitzen und nur einmal wieder aufwärmen.