Gebackene Eiskugeln verbinden eiskaltes Vanilleeis mit einer luftigen, gebräunten Baiserhülle. Die Kugeln werden zunächst sehr fest durchgefroren, vollständig mit Eischnee ummantelt und anschließend kurz bei hoher Hitze gebacken. So bleibt das Eis im Inneren gefroren, während die Oberfläche leicht karamellisiert.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Das Vanilleeis zu 4 möglichst glatten Kugeln von jeweils etwa 150 g formen. Die Kugeln mit Abstand auf einen Teller oder ein kleines Blech setzen und mindestens 90 Minuten einfrieren, bis sie sehr hart gefroren sind.
- Eiweiß in einer sauberen, fettfreien Schüssel steif schlagen. Den Zucker nach und nach einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse glänzt und feste Spitzen bildet. Den Zitronensaft kurz unterrühren.
- Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die gefrorenen Eiskugeln einzeln vollständig mit der Baisermasse umhüllen; die Schicht muss rundherum geschlossen sein und darf keine offenen Stellen lassen. Die Kugeln mit Abstand auf ein Backblech setzen.
- Die Eiskugeln auf der mittleren Schiene 3 bis 4 Minuten backen, bis die Baiserhülle an den Spitzen und auf der Oberfläche hellbraun ist. Sofort aus dem Ofen nehmen und unmittelbar servieren.
Damit das Eis gefroren bleibt
Die Eiskugeln müssen vor dem Ummanteln wirklich hart gefroren sein; bei einem warmen Gefrierfach verlängert sich die erste Gefrierphase entsprechend. Die Baisermasse lückenlos bis zum Boden verstreichen, denn offene Stellen lassen die Hitze direkt an das Eis gelangen.
Vorbereiten und servieren
Die Kugeln können bis zum Ende der Gefrierphase vorbereitet und gut abgedeckt eingefroren werden. Nach dem Backen sofort servieren, da die Baiserhülle mit der Zeit Feuchtigkeit aus dem Eis aufnimmt und an Stabilität verliert.