Naan ist ein weiches, leicht elastisches Fladenbrot mit feiner Röstung und zarter Kruste. Dieser Hefeteig enthält Joghurt, wodurch die Fladen saftig bleiben und sich gut ausrollen lassen. Gebacken werden sie portionsweise in einer sehr heißen, trockenen Pfanne und anschließend dünn mit Butter bestrichen. Das Naan schmeckt frisch am besten und passt besonders gut zu Currys, Dal und cremigen Saucen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Joghurt, zimmerwarmes Wasser und Öl zugeben und alles zunächst mit einem Löffel, anschließend 6 bis 8 Minuten mit den Händen zu einem weichen, glatten Teig verkneten.
- Die Schüssel abdecken und den Teig bei Raumtemperatur etwa 60 Minuten ruhen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
- Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 6 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen, abdecken und weitere 15 Minuten entspannen lassen.
- Eine schwere Pfanne ohne zusätzliches Fett bei hoher Hitze mindestens 5 Minuten vorheizen. Währenddessen jede Teigkugel zu einem ovalen Fladen von etwa 3 bis 4 mm Dicke ausrollen. Falls der Teig stark klebt, die Arbeitsfläche nur sparsam bemehlen.
- Den ersten Fladen in die trockene, heiße Pfanne legen und etwa 1 1/2 bis 2 Minuten backen, bis sich Blasen bilden und die Unterseite kräftige braune Röststellen bekommt. Wenden und die zweite Seite weitere 1 bis 1 1/2 Minuten backen. Die übrigen Fladen nacheinander ebenso zubereiten.
- Jeden fertigen Fladen sofort dünn mit geschmolzener Butter bestreichen und unter einem sauberen Küchentuch stapeln. Warm servieren.
So bleibt Naan weich
Die fertig gebackenen Fladen sofort stapeln und mit einem sauberen Küchentuch abdecken. So hält der entstehende Dampf die Brote weich, während die Butter langsam einzieht.
Aufbewahren und Aufwärmen
Naan lässt sich gut luftdicht verpackt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. Zum Aufwärmen kurz in einer trockenen Pfanne oder für wenige Sekunden in der Mikrowelle erhitzen; bei Bedarf anschließend nochmals dünn mit Butter bestreichen.