Dieser Apfelkuchen verbindet einen mürben, leicht saftigen Boden mit weich gebackenen Apfelspalten und buttrigen Streuseln. Säuerliche Äpfel bringen Frische und ein ausgewogenes Aroma, während Zimt die Frucht geschmacklich abrundet. Der Kuchen wird in einer 26-cm-Springform gebacken und ergibt zwölf gut portionierbare Stücke. Vor dem Anschneiden sollte er vollständig auskühlen, damit Boden und Belag stabil bleiben.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden und den Rand der Springform mit 10 g Butter einfetten.
- Die Äpfel waschen, schälen, vierteln und die Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch in etwa 3 mm dicke Spalten schneiden und mit Zucker, 1 TL Zimt, Speisestärke und Zitronensaft mischen.
- Mehl, kalte Butter, Zucker, Ei, Backpulver und Salz rasch zu einem geschlossenen Mürbeteig verkneten. Zwei Drittel des Teigs in die Form geben und gleichmäßig auf dem Boden andrücken. Aus dem restlichen Teig einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Den Boden 15 Minuten kalt stellen.
- Mehl, kalte Butter, Zucker und 0,5 TL Zimt mit den Fingern zu groben Streuseln verreiben. Die Streusel bis zur Verwendung kühl stellen.
- Die gewürzten Apfelspalten auf dem gekühlten Boden verteilen und leicht andrücken. Die Streusel gleichmäßig darüberstreuen.
- Den Kuchen auf der mittleren Schiene 50 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind und die Äpfel weich sind. Falls die Oberfläche zu schnell bräunt, den Kuchen locker mit Backpapier abdecken.
- Den Kuchen 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, anschließend den Springformrand lösen und den Kuchen auf einem Rost vollständig auskühlen lassen. Erst danach in zwölf Stücke schneiden.
Welche Äpfel eignen sich?
Säuerliche, backfeste Sorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn behalten im Kuchen ein klares Aroma. Sehr süße Äpfel können ebenfalls verwendet werden; dann lässt sich der Zucker in der Apfelschicht bei Bedarf um etwa 10 g reduzieren.
Aufbewahrung und Servieren
Der vollständig ausgekühlte Kuchen hält sich abgedeckt etwa zwei Tage bei Raumtemperatur oder bis zu vier Tage im Kühlschrank. Vor dem Servieren schmeckt er besonders aromatisch, wenn er kurz Raumtemperatur annimmt. Einzelne Stücke lassen sich portionsweise einfrieren und nach dem Auftauen bei 150 °C kurz erwärmen.