Kirn-Sulzbacher gefillte Klees - Rezept

Menge: 1 Rezept

Zutaten:
750 g Kartoffeln, roh, gerieben
750 g Kartoffeln, gekocht,
gerieben
Mehl
Salz
Butter, zum Anbraten
2 Lauchstangen
1 klein. Zwiebel
1 Broetchen
500 g Rinderhackfleisch
250 g Hausmacher Leberwurst
Salz
Pfeffer

Die Kirn-Sulzbacher Klöße schmecken sehr pikant, denn sie werden mit
Hackfleisch und Leberwurst gefuellt. Diese Klöße sind so groß, daß ein
Erwachsener von einem Kloß satt wird.

Die rohen geriebenen Kartoffeln werden in ein sauberes Kuechentuch gelegt und
mit dem Tuch umschlossen. Dann wird das Kartoffelwasser herausgedrueckt. Die
rohen Kartoffeln werden mit den gekochten geriebenen Kartoffeln vermengt.
Das Ganze mit Salz wuerzen. Nun wird so viel Mehl daruntergeknetet, bis der
Kartoffelteig nicht mehr an den Händen klebt.

Lauch putzen, in schmale Streifen schneiden, Zwiebel schälen, wuerfeln und
mit der Butter in einer großen Pfanne anduensten. Nun das in Wuerfel
geschnittene Brötchen zusammen mit dem Hackfleisch kurz anbraten, zuletzt
die Leberwurstmasse hinzufuegen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und das
Ganze gut durchkochen.

Aus dem Kartoffelkloßteig wird eine Kugel gerollt, die etwa viermal so groß
ist wie ein gewöhnlicher kleiner Kloß. Während der Kloßteig in der einen
Hand liegt, wird mit der anderen Hand in die Mitte des Kloßes eine
Vertiefung gedrueckt. Nun wird ein 2 cm dicker Rand geformt, so daß der Kloß
die Form einer Tasse bekommt. Jetzt die Fuellung in den Teig geben und ihn
ueber der Fuellung zusammendruecken. Die Fuellung muß gut umschlossen sein,
damit der Kloß beim Kochen nicht auseinanderfällt. Die gefuellten Klöße in
einen großen Topf mit sprudelnd heißem Salzwasser gleiten lassen, kurz
aufwallen. Auf kleiner Flamme etwa 45 Minuten ziehen lassen. Tip: Wenn der
Teig an den Händen klebt, sollte man zuvor die Hände kurz in Wasser tauchen
. Ueber die fertigen Klöße wird eine Soße aus saurer Sahne mit Speckgriebcher
gegeben.

Quelle: Christiane Becker, Die Hunsruecker Kueche, erschienen im Selbstverlag
der Autorin
Erfasser: Hein Ruehle im Mai 2000

Schreibe einen Kommentar