Zwetschenhonig ist ein intensiv eingekochter Fruchtaufstrich aus reifen Zwetschen. Durch das langsame Verdampfen konzentriert sich ihr süß-säuerliches Aroma, während die Masse eine dichte, streichfähige Konsistenz bekommt. Zucker und etwas Zitronensaft runden den Geschmack ab, ohne die Zwetschen zu überdecken. Die fertige Menge wird im Kühlschrank aufbewahrt und eignet sich für Brot, Hefeteig, Pfannkuchen oder zum Verfeinern von Desserts.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Zwetschen gründlich waschen, abtropfen lassen, halbieren und entsteinen. Das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Stücke schneiden.
- Zwetschenstücke, Zucker, Zitronensaft und Zimt in einem großen, weiten Topf oder Bräter vermengen und 15 Minuten stehen lassen, bis etwas Saft austritt.
- Die Mischung auf mittlerer bis hoher Hitze unter Rühren aufkochen. Anschließend die Hitze so weit reduzieren, dass die Masse offen kräftig, aber gleichmäßig köchelt. Den Zwetschenhonig insgesamt etwa 3 bis 3,5 Stunden einkochen und anfangs etwa alle 15 Minuten, später häufiger umrühren.
- Nach etwa 3 Stunden einen kleinen Klecks auf den kalten Teller geben und kurz abkühlen lassen. Die Masse soll dick und streichfähig sein und nur langsam verlaufen. Falls sie noch zu flüssig ist, weitere 10 bis 15 Minuten einkochen.
- Den heißen Zwetschenhonig sofort in vier saubere Schraubgläser füllen, dabei etwa 1 cm Rand frei lassen, die Gläser verschließen und 30 Minuten aufrecht abkühlen lassen. Anschließend im Kühlschrank aufbewahren.
Aufbewahrung
Die heiß eingefüllten Gläser nach dem kurzen Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von etwa 10 bis 14 Tagen verbrauchen. Nach dem Öffnen immer mit sauberem Besteck entnehmen und das Glas wieder verschließen.
Die richtige Konsistenz prüfen
Ein Klecks auf einem kalten Teller sollte langsam verlaufen und nach dem Abkühlen deutlich fester werden. Ist die Masse noch sehr flüssig, weitere 10 bis 15 Minuten einkochen; dabei häufiger rühren, damit der Fruchtaufstrich am Topfboden nicht ansetzt.