Tagliatelle Primavera al Limone verbindet breite Bandnudeln mit grünem Frühlingsgemüse und einer hellen, zitronigen Rahmsauce. Spargel, Erbsen und Zucchini bleiben dabei bissfest und bringen unterschiedliche Texturen in das Gericht. Zitronenschale und -saft geben der cremigen Sauce Frische, während Parmesan für Würze und Bindung sorgt. Die Pasta wird direkt mit etwas aufgefangenem Kochwasser in der Sauce fertiggestellt, damit sie glänzend und nicht trocken auf den Teller kommt.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Spargel abspülen, trocken tupfen, die holzigen Enden abschneiden und die Stangen schräg in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Die Zucchini abspülen, trocken tupfen und in dünne Halbmonde schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Die Zitrone heiß abwaschen und trocken reiben, die Schale fein abreiben und anschließend 30 ml Saft auspressen.
- Das Wasser mit dem Salz in einem großen Kochtopf zum kräftigen Kochen bringen. Inzwischen das Olivenöl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen.
- Spargel und Zucchini in die Pfanne geben und bei mittlerer bis hoher Hitze 4 Minuten braten. Den gehackten Knoblauch hinzufügen und 30 Sekunden mitbraten, ohne ihn dunkel werden zu lassen.
- Die Tagliatelle in das kochende Salzwasser geben und nach Packungsangabe bissfest garen, meist 7 bis 9 Minuten. Die Erbsen 2 Minuten vor Ende der Garzeit zum Nudelwasser geben. Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser auffangen.
- Die Sahne zum Gemüse in die Pfanne gießen und 2 Minuten sanft köcheln lassen. Zitronenschale, Zitronensaft und Pfeffer einrühren.
- Tagliatelle und Erbsen abgießen und direkt in die Pfanne geben. 100 ml des aufgefangenen Kochwassers hinzufügen und alles 1 bis 2 Minuten schwenken, bis die Sauce die Nudeln gleichmäßig umhüllt. Falls die Sauce zu dick ist, das restliche Kochwasser portionsweise bis zu einer Gesamtmenge von 150 ml einarbeiten.
- Die Pfanne vom Herd nehmen, den Parmesan unterheben und die Pasta sofort servieren. Mit dem restlichen Pfeffer abschmecken; zusätzliches Salz ist meist nicht nötig, da Kochwasser und Parmesan bereits Würze liefern.
So bleibt das Gemüse bissfest
Spargel und Zucchini sollten nur kurz gegart werden und noch leichten Widerstand bieten. Die Erbsen kommen später hinzu, weil sie deutlich schneller heiß werden. Werden tiefgekühlte Erbsen verwendet, müssen sie nicht aufgetaut werden; die Sauce braucht dann eventuell eine Minute länger, bis sie wieder heiß ist.
Aufbewahren und aufwärmen
Am besten schmeckt das Gericht frisch, weil die Tagliatelle beim Stehen Flüssigkeit aufnehmen. Reste zügig in einen flachen Behälter geben, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen in einer Pfanne mit einem kleinen Schuss Wasser oder Milch langsam erhitzen und nur so lange erwärmen, bis die Pasta durchgehend heiß ist.