Schweizer Käse-Fondue ist ein cremiges, würziges Gericht, bei dem geschmolzener Käse mit Weißwein und einem Schuss Kirsch zu einer sämigen Masse verbunden wird. Gruyère sorgt für kräftiges Aroma, Vacherin fribourgeois für eine besonders weiche, leicht ziehende Konsistenz. Serviert wird das Fondue direkt aus dem Caquelon mit Brotwürfeln zum Eintunken. Entscheidend ist, den Käse bei moderater Hitze langsam zu schmelzen und die Masse nicht sprudelnd kochen zu lassen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Gruyère und Vacherin entrinden und grob reiben. Die Knoblauchzehe schälen und halbieren. Das Brot in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Die Speisestärke mit dem Kirsch glatt verrühren.
- Das Caquelon mit den Schnittflächen der Knoblauchzehe ausreiben. Den Knoblauch anschließend entfernen. Den Weißwein und den Zitronensaft in das Caquelon geben und bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Flüssigkeit heiß ist, aber nicht sprudelnd kocht.
- Den geriebenen Käse portionsweise in den heißen Wein geben und jede Zugabe mit einem Holzlöffel verrühren, bis sie weitgehend geschmolzen ist. Insgesamt etwa 8 bis 10 Minuten rühren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht.
- Die angerührte Speisestärke mit dem Kirsch einrühren und das Fondue noch 1 bis 2 Minuten erhitzen, bis es leicht bindet. Mit Pfeffer und Muskatnuss würzen. Nicht mehr sprudelnd kochen lassen.
- Das Fondue auf ein Rechaud stellen und bei niedriger, gleichmäßiger Hitze warm halten. Die Brotwürfel dazu reichen und direkt im Caquelon in den geschmolzenen Käse tauchen.
Warum das Fondue manchmal klumpt
Klumpt das Fondue, war die Hitze meist zu hoch oder der Käse wurde zu schnell zugegeben. Die Käsemischung deshalb portionsweise einarbeiten und erst nach jeder Zugabe eine glatte Masse entstehen lassen. Falls die Konsistenz zu fest wird, esslöffelweise etwas trockenen Weißwein unterrühren.
Reste aufbewahren und aufwärmen
Übrig gebliebenes Fondue abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verwenden. Zum Aufwärmen in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze langsam erwärmen und dabei nach und nach etwas Weißwein einrühren, bis die Masse wieder cremig ist.