Sauerkrautkuchen

Sauerkrautkuchen ist ein herzhafter Kuchen aus knusprigem Mürbeteig und einer saftig-würzigen Sauerkrautfüllung. Geräucherter Speck, Zwiebeln, Kümmel und eine Eier-Sauerrahm-Mischung geben ihm ein kräftiges, rundes Aroma, während etwas Käse für eine goldene Oberfläche sorgt. Der Kuchen wird in einer Springform gebacken und schmeckt warm ebenso wie leicht abgekühlt. Vor dem Anschneiden sollte die Füllung kurz fest werden.

Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 47 Minuten
Zusätzliche Zeit 40 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 42 Minuten

Zutaten

Für 8 Stücke
Für den Mürbeteig
  • 250 g Weizenmehl Type 550
  • 100 g kalte Butter wird im ersten Arbeitsschritt in Würfel geschnitten
  • 1 Ei
  • 3 g Salz
  • 15 ml kaltes Wasser
  • 10 g Butter für die Form
Für die Füllung
  • 500 g mildes Sauerkraut aus Glas oder Beutel; wird im Ablauf abgetropft und ausgedrückt
  • 100 g durchwachsener Räucherspeck am Stück; wird im Ablauf gewürfelt
  • 1 Zwiebel ca. 100 g; wird im Ablauf geschält und gewürfelt
  • 3 Eier
  • 200 g saure Sahne
  • 100 g Gouda am Stück; wird im Ablauf frisch gerieben
  • 1 TL Kümmelsamen
  • 1 g Salz
  • 1 g schwarzer Pfeffer frisch gemahlen im Ablauf

Küchenhelfer

  • 1 Springform 26 cm Boden und Rand fetten
  • 1 Backblech zum Unterstellen der Springform
  • 1 Sieb zum Abtropfen und Ausdrücken des Sauerkrauts

Zubereitung
 

Für den Mürbeteig
  1. Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in Würfel schneiden, mit dem Ei und dem kalten Wasser hinzufügen und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Für die Füllung
  1. Während der Teig ruht, das Sauerkraut in ein Sieb geben, gründlich abtropfen lassen und mit den Händen leicht ausdrücken. Den Speck würfeln und die Zwiebel schälen und würfeln.
  2. Den gewürfelten Speck in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze 4 Minuten auslassen. Die Zwiebel hinzufügen und 3 bis 4 Minuten mitbraten, bis sie weich ist. Das ausgedrückte Sauerkraut und den Kümmel einrühren und 2 Minuten erwärmen. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Mischung kurz abkühlen lassen.
  3. Die Eier mit der sauren Sahne, dem Salz und dem Pfeffer verrühren. Den Gouda erst jetzt vom Stück reiben und etwa zwei Drittel davon unter die Eier-Sahne-Mischung rühren. Die abgekühlte Sauerkrautmischung unterheben.
Zusammensetzen und Backen
  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform mit 10 g Butter fetten. Den gekühlten Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis von etwa 30 cm Durchmesser ausrollen, in die Form legen und einen etwa 3 cm hohen Rand andrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen.
  2. Die Springform auf ein Backblech stellen und den Teigboden 12 Minuten vorbacken, bis er an den Rändern gerade beginnt, Farbe anzunehmen.
  3. Die Sauerkrautfüllung auf dem vorgebackenen Boden verteilen und mit dem restlichen geriebenen Gouda bestreuen. Die Ofentemperatur auf 180 °C Ober-/Unterhitze reduzieren und den Kuchen 35 Minuten backen, bis die Füllung in der Mitte nur noch leicht wackelt und die Oberfläche goldbraun ist.
  4. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form ruhen lassen. Anschließend den Rand vorsichtig lösen und den Sauerkrautkuchen in 8 Stücke schneiden.
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Aufbewahren und Aufwärmen

Im Kühlschrank hält sich der vollständig ausgekühlte Sauerkrautkuchen abgedeckt etwa 2 Tage. Einzelne Stücke lassen sich bei 160 °C Ober-/Unterhitze in etwa 10 bis 15 Minuten erwärmen; dadurch bleibt der Boden fester als beim Aufwärmen in der Mikrowelle.

So bleibt der Boden knusprig

Das Sauerkraut vor der Verwendung gründlich ausdrücken, damit möglichst wenig Flüssigkeit in den Teig gelangt. Den Boden vor dem Füllen vorbacken und den Kuchen nach dem Backen mindestens 10 Minuten ruhen lassen.

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