Salzburger Nockerln sind ein leichtes, warm serviertes Soufflé-Dessert mit drei charakteristischen, goldbraun gebackenen Spitzen. Die Masse wird durch geschlagenes Eiweiß luftig und bleibt innen weich und zart, während die Oberfläche im Ofen sanft bräunt. Etwas Zitrone und Vanille geben dem Dessert ein frisches Aroma. Die Nockerln sollten direkt nach dem Backen mit Puderzucker serviert werden, da sie dann ihre beste Höhe und Konsistenz haben.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Auflaufform mit der Butter sorgfältig ausstreichen und den Zucker gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
- Die Eier trennen und Eigelb sowie Eiweiß in zwei saubere Schüsseln geben. Es darf kein Eigelb in das Eiweiß gelangen.
- Eigelb mit 20 g Zucker und dem Vanillezucker verrühren. Milch, Zitronensaft und das Mehl glatt unterrühren, bis eine dickflüssige, klümpchenfreie Masse entsteht.
- Das Eiweiß zunächst schaumig schlagen. Die übrigen 60 g Zucker nach und nach einrieseln lassen und weiterschlagen, bis ein glänzender, standfester Eischnee entsteht.
- Zuerst etwa ein Drittel des Eischnees vorsichtig unter die Eigelbmasse rühren. Den restlichen Eischnee mit einem Teigschaber behutsam unterheben, bis keine großen weißen Eiweißstreifen mehr sichtbar sind.
- Die luftige Masse in drei großen, länglichen Hügeln nebeneinander in die vorbereitete Form setzen. Die Nockerln sollten sich berühren, damit sie beim Backen gemeinsam ihre charakteristische Form behalten.
- Die Form sofort auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen stellen und 10 bis 12 Minuten backen. Die Spitzen sollen goldbraun sein, während die Mitte noch weich und leicht wabbelig bleibt. Die fertigen Salzburger Nockerln unmittelbar mit Puderzucker bestäuben und warm servieren.
Warum Salzburger Nockerln sofort serviert werden
Nach dem Herausnehmen fällt das Soufflé durch den Temperaturwechsel allmählich etwas zusammen. Das ist normal und gehört zur lockeren, empfindlichen Struktur. Deshalb das Dessert nicht im ausgeschalteten Ofen stehen lassen, sondern unmittelbar mit Puderzucker bestäuben und servieren.
So wird die Masse besonders luftig
Das Eiweiß sollte zunächst ohne Zucker schaumig und anschließend mit dem Zucker zu stabilem, glänzendem Schnee geschlagen werden. Mehl und Eigelbmasse nur vorsichtig unterheben, damit möglichst wenig Luft entweicht. Eine vollständig fettfreie Rührschüssel und saubere Rührbesen erleichtern das Aufschlagen.