Pferdefondue wird hier als Fondue mit dünn geschnittenem Pferdefilet in einer würzigen Gemüsebrühe zubereitet. Das magere Fleisch bleibt bei kurzer Garzeit zart und passt gut zu einer zurückhaltend abgeschmeckten Brühe, Pilzen und zwei frischen Saucen. Das Pferdefilet beim Einkauf gut gekühlt beziehen und bis zur Verarbeitung im Kühlschrank aufbewahren. Für empfindliche Personen das Fleisch vollständig durchgaren und nicht rosa servieren.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Saure Sahne, Schnittlauch, Zitronensaft und die fein geriebene Knoblauchzehe verrühren. Mit einer Prise Salz abschmecken und bis zum Servieren kalt stellen.
- Crème fraîche, körnigen Senf, Honig und Apfelessig verrühren. Mit einer Prise Salz abschmecken und ebenfalls kalt stellen.
- Das Pferdefilet quer zur Faser in etwa 3 mm dünne Scheiben schneiden und bis kurz vor dem Servieren abgedeckt im Kühlschrank lassen. Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Die zweite Knoblauchzehe leicht andrücken.
- Gemüsebrühe, angedrückte Knoblauchzehe, Lorbeerblätter und Pfefferkörner in einem Topf aufkochen. Sojasauce einrühren und die Brühe 8 Minuten leise köcheln lassen. Lorbeerblätter und Pfefferkörner entfernen.
- Die heiße Brühe in den Fondue- oder Caquelon-Topf geben und auf dem Rechaud bei sanftem Sieden halten. Champignons und Frühlingszwiebeln in die Brühe geben und etwa 2 Minuten vorgaren.
- Die Pferdefleischscheiben portionsweise auf Fonduegabeln stecken und in der siedenden Brühe garen. Sehr dünne Scheiben benötigen meist etwa 1 bis 2 Minuten; dickere Stücke länger. Für empfindliche Personen das Fleisch vollständig durchgaren und nicht rosa servieren. Gegarte Stücke direkt mit einer sauberen Gabel auf den Teller geben und mit den beiden Saucen servieren.
Fleisch sicher servieren
Rohes Fleisch und gegarte Stücke getrennt behandeln: Für das rohe Pferdefilet eine eigene Platte verwenden und gegarte Stücke nicht darauf zurücklegen. Dünne Scheiben sind meist nach wenigen Minuten in der siedenden Brühe gar; bei größeren oder dickeren Stücken den Garzustand prüfen und sie bei Bedarf länger im Topf lassen.
Brühe und Reste
Die Brühe während des Essens nur sanft sieden lassen und bei Bedarf mit heißem Wasser auffüllen. Rohes Fleisch nicht für später aufbewahren; übrig gebliebene gegarte Zutaten und Saucen rasch abkühlen, abgedeckt kühlen und zeitnah verbrauchen.
Passende Beilagen
Dazu passen knuspriges Baguette, gekochte Kartoffeln oder ein grüner Blattsalat. Diese Beilagen sind nicht Bestandteil der Fondue-Menge und können unabhängig vom Brühetopf serviert werden.