Rotweinbraten ist ein langsam geschmorter Rinderbraten mit kräftiger, aromatischer Sauce. Das Fleisch wird zunächst gebräunt und gart anschließend im Rotwein mit Wurzelgemüse, bis es weich und saftig ist. Die Sauce wird nach dem Schmoren durch Sieben und Einkochen verfeinert, sodass sie konzentriert und samtig auf dem Teller steht. Besonders gut passt der Braten zu Kartoffelpüree, Spätzle oder geschmortem Gemüse.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Zwiebeln, Möhren und Sellerie schälen beziehungsweise putzen und grob würfeln. Das Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen und rundum mit dem Salz würzen.
- Das Rapsöl im schweren Schmortopf stark erhitzen. Den Rinderbraten rundum insgesamt 8 bis 10 Minuten kräftig anbraten, bis eine deutlich gebräunte Oberfläche entstanden ist. Das Fleisch aus dem Topf nehmen.
- Zwiebeln, Möhren und Sellerie im verbliebenen Öl bei mittlerer bis hoher Hitze 6 bis 8 Minuten anrösten. Das Tomatenmark zugeben und 1 Minute mitrösten.
- Mit etwa 250 ml Rotwein ablöschen und den Bratensatz gründlich vom Topfboden lösen. Den Wein 3 bis 4 Minuten einkochen lassen, dann den restlichen Rotwein und den Rinderfond zugießen.
- Lorbeerblätter, Thymian und Pfefferkörner einlegen. Das Fleisch zurück in den Topf geben; die Flüssigkeit sollte etwa bis zur halben Höhe des Bratens reichen. Alles aufkochen, den Deckel auflegen und den Braten im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze etwa 2 Stunden 45 Minuten bis 3 Stunden schmoren. Nach etwa der Hälfte der Zeit den Braten wenden. Er ist fertig, wenn sich eine Gabel leicht hineinstechen lässt und das Fleisch weich ist.
- Den Braten aus dem Schmorfond nehmen, locker abdecken und 10 Minuten ruhen lassen.
- Lorbeer und Thymian entfernen. Den Schmorfond durch ein feines Sieb in einen Topf gießen und das Gemüse gut ausdrücken. Die Sauce bei mittlerer bis hoher Hitze auf etwa 500 ml einkochen lassen. Mit dem Zucker und bei Bedarf wenig Salz abschmecken, die kalte Butter einrühren und die Sauce nicht mehr sprudelnd kochen lassen.
- Den Braten quer zur Faser in Scheiben schneiden und mit der heißen Rotweinsauce servieren.
So wird die Sauce besonders kräftig
Für eine intensivere Sauce den Schmorfond nach dem Herausnehmen des Fleisches etwas länger einkochen lassen. Das Gemüse kann vollständig mit püriert werden, wenn eine natürlich gebundene Sauce gewünscht ist; durch das Sieben wird sie dagegen glatter und feiner.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste samt Sauce in einem flachen, sauberen Behälter zügig abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen das Fleisch in Scheiben in der Sauce bei niedriger Hitze erwärmen, damit es nicht trocken wird.