Genfer Kartoffelgratin ist ein cremiger Kartoffelauflauf mit zart gegarten Scheiben, einer würzigen Sahne-Milch-Mischung und goldbraunem Gruyère. Die Kartoffeln garen langsam in der Flüssigkeit und nehmen dabei deren Aroma vollständig auf. Diese Fassung bleibt bewusst schlicht, damit die Kombination aus Kartoffeln, Käse, Muskat und Knoblauch klar zur Geltung kommt.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Auflaufform mit der Butter gründlich einfetten.
- Die Kartoffeln waschen, schälen und in möglichst gleichmäßige, etwa 3 mm dünne Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Den Gruyère frisch reiben.
- Sahne und Milch mit Knoblauch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss verrühren.
- Die Kartoffelscheiben dachziegelartig in die Form legen und die Sahne-Milch-Mischung gleichmäßig darüber verteilen. Den geriebenen Gruyère aufstreuen.
- Die Form mit Alufolie abdecken und das Gratin 45 Minuten bei 200 °C backen. Die Folie vorsichtig entfernen und weitere 15 Minuten backen, bis die Kartoffeln weich und die Käseoberfläche goldbraun ist. Zur Garprobe mit einem kleinen Messer in die Mitte stechen.
- Das Gratin 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Flüssigkeit bindet und die Portionen beim Servieren besser zusammenhalten.
Welche Kartoffeln eignen sich?
Am besten funktionieren vorwiegend festkochende Kartoffeln, weil sie beim Garen weich werden, aber noch ausreichend Struktur behalten. Die Scheiben sollten möglichst gleichmäßig dünn sein, damit das Gratin gleichzeitig gar wird.
Aufbewahren und aufwärmen
Reste abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen das Gratin bei 160 °C im Backofen erhitzen, bis es durchgehend heiß ist; bei Bedarf die Oberfläche locker abdecken, damit der Käse nicht zu stark nachbräunt.