Eberswalder Spritzkuchen sind goldbraun frittierte Ringe aus Brandteig mit einer dünnen Zitronenglasur. Außen werden sie leicht knusprig, während das Innere locker und zart bleibt. Der Teig wird direkt auf kleine Backpapierstücke gespritzt und portionsweise in heißem Öl ausgebacken. Nach dem Abkühlen sorgt die Glasur für eine glatte, süße Oberfläche.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Wasser, Butter, Zucker und Salz in einem Topf aufkochen. Das Mehl auf einmal zugeben und mit einem Kochlöffel kräftig rühren, bis sich ein glatter Teigkloß bildet. Den Teig bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten weiter rühren, bis sich am Topfboden ein dünner Belag bildet.
- Den Teig in eine Schüssel geben und etwa 5 Minuten abkühlen lassen. Die Eier einzeln aufschlagen und jeweils vollständig unterrühren, bevor das nächste Ei dazukommt. Der Brandteig soll glänzen und zäh vom Löffel fallen.
- Zehn etwa 10 x 10 cm große Stücke Backpapier bereitlegen. Den Brandteig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und auf jedes Papierstück einen geschlossenen Ring mit etwa 6 cm Durchmesser spritzen.
- Das Öl in einem hohen Topf auf 170–175 °C erhitzen. Nicht mehr als zwei bis drei Teigringe gleichzeitig frittieren, damit die Temperatur nicht stark abfällt.
- Die Teigringe mit dem Backpapier nach unten vorsichtig in das heiße Öl geben. Nach etwa 30 Sekunden das Papier mit einer Zange entfernen. Die Ringe insgesamt 4–5 Minuten frittieren und dabei einmal wenden, bis sie gleichmäßig goldbraun sind. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf einem Kuchengitter abtropfen lassen. In mehreren Chargen fortfahren und die Öltemperatur zwischen den Chargen wieder auf 170–175 °C bringen.
- Die frittierten Ringe mindestens 30 Minuten vollständig abkühlen lassen, bevor sie glasiert werden.
- Puderzucker und Zitronensaft zu einer dickflüssigen, glatten Glasur verrühren. Die abgekühlten Spritzkuchen mit der Oberseite eintauchen oder die Glasur darüberziehen. Auf dem Kuchengitter etwa 10 Minuten fest werden lassen.
So bleibt der Brandteig locker
Die Eier portionsweise einarbeiten und jeweils vollständig unterrühren, bevor das nächste Ei dazukommt. Der fertige Teig soll glänzen und schwer reißend vom Löffel fallen; ist er zu fest, lassen sich die Ringe nur schwer spritzen, ist er zu weich, verlieren sie beim Frittieren ihre Form.
Aufbewahren und glasieren
Die Spritzkuchen schmecken am besten am selben Tag. Für eine knusprigere Oberfläche die vollständig abgekühlten Ringe erst kurz vor dem Servieren glasieren und nicht luftdicht stapeln, solange die Glasur noch feucht ist.