Bauernzopf (Buurezuepfe)

Der Bauernzopf (Buurezuepfe) ist ein mild angereicherter Hefezopf mit goldbrauner Oberfläche und weicher, feinporiger Krume. Milch, Butter und Ei geben dem Brot eine zarte Textur, ohne es so süß wie ein klassisches Hefegebäck zu machen. Die geflochtene Form sorgt für die typische rustikale Optik und eignet sich zum Frühstück ebenso wie für einen Brunch. Nach dem Backen sollte der Zopf vollständig auskühlen, damit sich die Krume sauber schneiden lässt.

Goldbrauner geflochtener Bauernzopf mit weicher feinporiger Krume
Beispielbild zum Rezept: Bauernzopf (Buurezuepfe)
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Zusätzliche Zeit 2 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden 10 Minuten

Zutaten

Für 1 Bauernzopf (ca. 850 g fertig)
Für den Hefeteig
  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 250 ml Milch
  • 60 g Butter
  • 1 Päckchen Trockenhefe 7 g
  • 15 g Zucker
  • 10 g Salz
  • 1 Ei Größe M
Zum Bestreichen
  • 1 Ei Größe M
  • 15 ml Milch

Küchenhelfer

  • 1 Backblech
  • 1 Küchenmaschine mit Knethaken oder große Rührschüssel

Zubereitung
 

Hefeteig zubereiten
  1. Die Milch in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle lauwarm erwärmen; sie soll sich angenehm warm, aber nicht heiß anfühlen. Die Butter in Stücke schneiden und bei Raumtemperatur weich werden lassen.
  2. Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die lauwarme Milch, das Ei und die weiche Butter dazugeben und alles zunächst langsam, anschließend auf mittlerer Stufe zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Das dauert von Hand etwa 10 Minuten, mit der Küchenmaschine etwa 6 bis 8 Minuten.
  3. Den Teig zu einer Kugel formen, in der Schüssel abdecken und an einem zugfreien Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Zopf formen und backen
  1. Den aufgegangenen Teig auf eine nur leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in drei gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem etwa 45 cm langen Strang rollen. Die drei Stränge an einem Ende zusammendrücken.
  2. Die Stränge locker zu einem Zopf flechten, die Enden unterlegen und den Zopf auf ein Backblech setzen. Mit einem sauberen Tuch abdecken und weitere 30 Minuten ruhen lassen. Inzwischen den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Das zweite Ei mit der Milch verquirlen und den aufgegangenen Zopf gleichmäßig damit bestreichen.
  4. Den Zopf auf der mittleren Schiene 30 bis 35 Minuten backen, bis er kräftig goldbraun ist und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Bei zu starker Bräunung die Oberfläche locker mit Backpapier abdecken.
  5. Den Bauernzopf auf ein Kuchengitter legen und mindestens 30 Minuten vollständig auskühlen lassen, bevor er angeschnitten wird.
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So gelingt die Flechtung

Für eine gleichmäßige Form den Teig nach der ersten Gehzeit in drei möglichst gleich große Stücke teilen und jedes Stück zu einem Strang von etwa 45 cm Länge rollen. Die Stränge an einem Ende verbinden und locker flechten; zu straffes Flechten lässt den Zopf beim Aufgehen ungleichmäßig reißen. Die Enden unter den Zopf legen und ihn auf dem Blech nochmals sichtbar aufgehen lassen.

Aufbewahrung und Auffrischen

Am besten schmeckt der Zopf am Backtag. Übrig gebliebene Scheiben bleiben luftdicht verpackt etwa zwei Tage weich; zum Auffrischen genügt kurzes Erwärmen im Toaster oder bei niedriger Temperatur im Backofen. Der vollständig ausgekühlte Zopf kann auch in Scheiben eingefroren und portionsweise aufgetaut werden.

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