Spinatpuffer sind herzhafte, außen goldbraun gebratene Gemüsefladen mit einer saftigen, lockeren Mitte. Der Spinat wird zunächst kurz gegart und mit Zwiebel, Knoblauch, Ei, Mehl und Parmesan zu einer formbaren Masse verbunden. Dazu passt ein kühler Quarkdip mit Zitrone und Kräutern, der die würzigen Puffer ausgleicht. Das Rezept ergibt zwölf Puffer und eignet sich als Hauptgericht mit Salat oder als warme Beilage.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Spinat gründlich waschen und abtropfen lassen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln beziehungsweise hacken.
- 10 ml Olivenöl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Zwiebel 3 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen, den Knoblauch 30 Sekunden mitbraten. Den Spinat portionsweise zugeben und 3 bis 4 Minuten zusammenfallen lassen, bis er weich ist. Die Masse in ein Sieb geben, kurz abtropfen lassen und anschließend 5 Minuten abkühlen lassen.
- Den abgekühlten Spinat grob hacken und mit Eiern, Mehl, Parmesan, Salz, Pfeffer und Muskatnuss gründlich vermengen. Die Masse 5 Minuten ruhen lassen, damit das Mehl bindet.
- Aus der Masse zwölf Portionen abteilen und jeweils zu etwa 1 cm dicken Puffern formen. Die Masse soll zusammenhalten, aber nicht trocken wirken.
- Das restliche Olivenöl portionsweise in der Pfanne erhitzen. Die Puffer bei mittlerer Hitze in zwei bis drei Chargen pro Seite 3 bis 4 Minuten braten, bis sie goldbraun sind und die Mitte fest geworden ist. Bei Bedarf zwischen den Chargen etwas Öl aus der angegebenen Gesamtmenge verwenden.
- Quark, Joghurt, Zitronensaft und gehackten Schnittlauch verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bis zum Servieren kühl stellen.
- Die warmen Spinatpuffer mit dem Quarkdip servieren.
So bleibt die Masse formbar
Die gegarte Spinatmasse sollte vor dem Vermengen nur noch lauwarm sein und möglichst wenig Flüssigkeit enthalten. Ist sie sehr feucht, kurz abtropfen lassen; die angegebene Mehlmenge zunächst vollständig einarbeiten und die Masse anschließend fünf Minuten quellen lassen.
Aufbewahren und aufwärmen
Übrig gebliebene Puffer nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen eignet sich eine leicht geölte Pfanne bei mittlerer Hitze; der Quarkdip bleibt bis zum Servieren separat gekühlt.