Dieser Schweinebraten verbindet zart geschmortes Fleisch mit einer fruchtig-herzhaften Kirschsauce. Die Kirschen werden erst gegen Ende zugegeben, sodass sie ihre Form behalten und einen klaren Fruchtgeschmack beisteuern. Durch das Schmoren im geschlossenen Bräter bleibt der Braten saftig, während der austretende Fleischsaft die Sauce abrundet.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kirschen waschen, abtropfen lassen und entsteinen. Zwiebeln schälen und grob würfeln, Knoblauch schälen und fein hacken. Die Schweineschulter mit Küchenpapier trocken tupfen und rundum mit 5 g Salz und dem Pfeffer würzen.
- Das Rapsöl im Bräter auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Die Schweineschulter rundum insgesamt etwa 8 Minuten kräftig anbraten, bis sie gebräunt ist, dann kurz herausnehmen.
- Zwiebeln und Knoblauch im Bratensatz 3 Minuten anbraten. Kirschsaft, Gemüsebrühe, Senf, Thymian und die übrigen 3 g Salz einrühren und einmal aufkochen. Den Braten wieder in den Bräter legen.
- Den Bräter mit dem Deckel schließen und den Schweinebraten im vorgeheizten Ofen etwa 100 Minuten schmoren. Nach etwa 50 Minuten einmal wenden. Der Braten ist fertig, wenn er vollständig durchgegart und beim Einstechen deutlich zart ist; bei einem Fleischthermometer sollte die dickste Stelle etwa 80 bis 85 °C erreichen.
- Den Bräter aus dem Ofen nehmen und die entsteinten Kirschen sowie den Apfelessig in die Sauce geben. Den Deckel wieder auflegen und den Braten weitere 10 Minuten im Ofen garen, bis die Kirschen weich, aber noch formstabil sind.
- Den Braten aus dem Bräter nehmen und 10 Minuten locker ruhen lassen. Das Fleisch in Scheiben schneiden, mit der Kirschsauce anrichten und heiß servieren.
Welche Kirschen passen am besten?
Süße, aromatische Kirschen ergeben eine milde und runde Sauce. Wer einen deutlicheren Kontrast zum Fleisch bevorzugt, kann stattdessen Sauerkirschen verwenden; dann die Sauce erst am Ende abschmecken und bei Bedarf mit einer kleinen Prise Zucker ausgleichen.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste nach dem Abkühlen in einem flachen, gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Den Braten mit etwas Sauce langsam und vollständig durchwärmen, damit das Fleisch nicht austrocknet.