Sauerkraut mit Schweinebraten verbindet zart geschmortes Schweinefleisch mit mild-säuerlichem Kraut und einer herzhaften, leicht würzigen Schmorflüssigkeit. Der Schweinenacken bleibt durch das langsame Garen saftig und lässt sich nach einer kurzen Ruhezeit gut in Scheiben schneiden. Zwiebel und Apfel runden das Kraut ab, ohne seinen charakteristischen Geschmack zu überdecken. Das Gericht wird vollständig in einem schweren Topf zubereitet und passt besonders gut zu einer rustikalen Familienmahlzeit.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Zwiebeln schälen und fein würfeln. Den Apfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Den Schweinenacken mit Küchenpapier trocken tupfen, rundum mit Senf bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.
- Das Rapsöl im Schmortopf auf mittlere bis hohe Hitze erhitzen. Den gewürzten Schweinenacken rundum insgesamt 8 bis 10 Minuten kräftig anbraten, bis er eine gleichmäßig gebräunte Oberfläche hat. Das Fleisch kurz auf einen Teller legen.
- Zwiebeln und Apfel in den Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten anschwitzen. Gelöste Bratrückstände dabei mit dem Kochlöffel vom Topfboden lösen.
- Sauerkraut samt vorhandener Flüssigkeit, Gemüsebrühe, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Kümmelsaat einrühren. Die Mischung aufkochen lassen.
- Den Schweinenacken auf das Sauerkraut legen. Den Topf abdecken und alles bei niedriger Hitze etwa 100 Minuten sanft schmoren lassen. Den Braten nach der Hälfte der Zeit wenden. Er ist sicher gegart, wenn er im Kern mindestens 75 °C erreicht hat und sich mit einer Gabel leicht einstechen lässt. Bei Bedarf die Garzeit verlängern.
- Den Braten aus dem Topf nehmen und 10 Minuten locker ruhen lassen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren aus dem Sauerkraut entfernen. Das Fleisch quer zur Faser in Scheiben schneiden und auf dem Sauerkraut servieren.
Woran ist der Schweinebraten gar?
Der Braten ist fertig, wenn er im Kern mindestens 75 °C erreicht hat und sich mit einer Gabel leicht einstechen lässt. Je nach Form und Dicke kann das Fleisch etwas länger benötigen; die Kerntemperatur und die zarte Konsistenz sind zuverlässiger als eine starre Minutenangabe.
Aufbewahren und aufwärmen
Reste innerhalb von zwei Stunden in flache, saubere Behälter verteilen und zügig kühlen. Im Kühlschrank innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Beim Aufwärmen Kraut und Fleisch mit etwas Flüssigkeit langsam erhitzen, damit die Scheiben nicht austrocknen.