Dieser Schweinebraten wird vor dem Garen trocken mit Salz, Knoblauch und frischen Kräutern gebeizt. Die Beize würzt das Fleisch bis ins Innere und unterstützt eine kräftige, aromatische Kruste, während das Fleisch bei schonender Ofenhitze saftig bleibt. Für ein verlässliches Ergebnis sollte die Beizzeit von etwa zwölf Stunden eingeplant werden; die sichere Garreife wird anschließend über die Kerntemperatur geprüft.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Rosmarinnadeln und Thymianblättchen abzupfen und fein hacken. Knoblauch schälen und fein hacken. Kräuter, Knoblauch, Salz, grob zerstoßenen Pfeffer und 1 EL Öl zu einer streichfähigen Paste vermengen.
- Die Schweineschulter mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Kräuter-Salz-Paste rundum gleichmäßig in das Fleisch einreiben. Das Stück in ein verschließbares Gefäß legen, abdecken und 12 Stunden im Kühlschrank beizen.
- Das gebeizte Fleisch etwa 30 Minuten vor dem Garen aus dem Kühlschrank nehmen. Lose Kräuterstücke von der Oberfläche abstreifen, damit sie beim Anbraten nicht verbrennen. Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- 2 EL Öl in einer ofenfesten Pfanne oder einem Bräter erhitzen. Die Schweineschulter rundum insgesamt etwa 8 Minuten kräftig anbraten, bis eine gut gebräunte Oberfläche entstanden ist.
- Die Pfanne oder den Bräter in den Ofen geben und den Braten etwa 90 bis 105 Minuten garen. Die genaue Dauer hängt von der Form und Dicke des Fleischstücks ab. Das Fleisch ist sicher gegart, wenn an der dicksten Stelle mindestens 72 °C Kerntemperatur erreicht sind; bei deutlich höherer Ausgangsdicke die Garzeit entsprechend verlängern.
- Den Braten aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten locker ruhen lassen. Anschließend quer zur Faser in Scheiben schneiden und servieren.
Aufbewahren und Aufwärmen
Übrig gebliebener Braten sollte nach dem Essen zügig in flache Behälter verteilt und gekühlt werden. Gut verschlossen hält er sich im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage. Zum Aufwärmen die Scheiben mit etwas Bratensaft oder Wasser abgedeckt bei niedriger Temperatur erwärmen, damit sie nicht austrocknen.
So bleibt der Braten saftig
Das Fleisch vor dem Anschneiden mindestens 15 Minuten ruhen lassen. Anschließend quer zur Faser in gleichmäßige Scheiben schneiden; dadurch wirkt der Braten zarter und lässt sich besser portionieren.