Rumringe sind zarte, mürbe Ausstechkekse mit feinem Rumduft und leicht knusprigem Rand. Der Rum kommt sowohl in den Teig als auch in einen dünnen Guss, der nach dem Trocknen eine dezente Süße und zusätzlichen Duft bringt. Die Ringe werden aus einem gekühlten Mürbeteig ausgestochen und portionsweise gebacken. Für eine alkoholfreie Ausführung ist dieses Rezept nicht ausgelegt, da der Rum den charakteristischen Geschmack prägt.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Mehl, Puderzucker und Salz in einer Schüssel mischen. Kalte Butterwürfel, Eigelb, Rum und Zitronenschale zugeben und alles zunächst mit den Fingerspitzen, dann kurz zu einem glatten Teig verkneten. Nicht länger als nötig arbeiten.
- Den Teig zu einer flachen Platte formen, abdecken und 20 Minuten im Kühlschrank kühlen. Inzwischen den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
- Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 4 mm dick ausrollen. 32 Ringe mit ungefähr 6 cm Außendurchmesser ausstechen; die Mitte mit einem kleineren Ausstecher entfernen. Teigreste nur einmal zusammenfügen, erneut kurz kühlen und daraus weitere Ringe ausstechen, bis der Teig aufgebraucht ist.
- Die Ringe mit etwas Abstand auf das Blech legen und in zwei Chargen jeweils 10 bis 12 Minuten backen. Sie sollen an den Rändern leicht goldgelb, in der Mitte aber noch hell sein. Die gebackenen Ringe 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen.
- Die vollständig ausgekühlten Rumringe mit einem dünnen Guss überziehen. Dafür Puderzucker, Rum und Wasser glatt verrühren; der Guss soll zähflüssig vom Löffel laufen. Bei Bedarf tropfenweise Wasser ergänzen, jedoch insgesamt höchstens die angegebenen 5 ml verwenden.
- Den Guss 8 Minuten bei Raumtemperatur fest werden lassen, bevor die Rumringe in eine Dose geschichtet werden.
So bleibt der Mürbeteig formstabil
Der Teig sollte nur so lange verarbeitet werden, bis er zusammenhält. Wird er beim Ausrollen weich, die Teigplatte kurz nachkühlen, statt zusätzlich viel Mehl einzuarbeiten. Das erhält die mürbe Struktur und sorgt dafür, dass die Ringe ihre Form im Ofen behalten.
Aufbewahrung und Guss
Die vollständig getrockneten Rumringe in einer gut schließenden Dose bei Raumtemperatur aufbewahren und innerhalb von etwa zwei Wochen verzehren. Den Guss erst auftragen, wenn die Kekse vollständig ausgekühlt sind; auf warmen Ringen würde er verlaufen und langsamer fest werden.