Orangenschnitten sind saftige, aromatische Stücke aus einem lockeren Rührteig mit frischem Orangenabrieb und Orangensaft. Ein dünner Zuckerguss bringt zusätzliche Frische und eine glatte Oberfläche. Der Blechkuchen wird nach dem Auskühlen in zwölf rechteckige Stücke geschnitten und passt zu Kaffee, Tee oder als unkompliziertes Dessert.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Backform oder ein kleines Backblech von etwa 20 × 30 cm mit Backpapier auslegen. Die Orangen heiß waschen, trockenreiben, von zwei Orangen die Schale fein abreiben und aus allen Orangen insgesamt 140 ml Saft auspressen. 110 ml Saft für den Teig und 30 ml für den späteren Guss abmessen.
- Die weiche Butter mit dem Zucker 3–4 Minuten cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Orangenabrieb und 110 ml Orangensaft einarbeiten. Mehl, Backpulver und Salz mischen, kurz unterheben, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.
- Den Teig in die vorbereitete Form geben und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene 30–35 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn die Oberfläche goldgelb ist und an einem Holzstäbchen nur noch einzelne feuchte Krümel haften.
- Den Kuchen in der Form 10 Minuten abkühlen lassen, anschließend mithilfe des Backpapiers herausheben und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Dafür etwa 30 Minuten einplanen.
- Den Puderzucker mit 30 ml Orangensaft zu einem dickflüssigen Guss verrühren. Auf dem vollständig ausgekühlten Kuchen verstreichen und etwa 10 Minuten fest werden lassen. Den Kuchen anschließend in zwölf möglichst gleich große rechteckige Schnitten teilen.
So bleibt der Kuchen saftig
Den Kuchen nur so lange backen, bis an einem Holzstäbchen noch einzelne feuchte Krümel haften. Vollständig auskühlen lassen, bevor der Guss aufgetragen wird; dadurch bleibt die Oberfläche glatt und der Teig lässt sich sauber schneiden.
Aufbewahrung
Die Orangenschnitten luftdicht verschlossen bei Raumtemperatur etwa zwei Tage aufbewahren. Für eine längere Lagerung die unglasierten oder glasierten Stücke gut verpackt einfrieren und anschließend bei Raumtemperatur auftauen lassen.