Bratäpfel werden im Ofen weich und entwickeln dabei ein intensives, fruchtiges Aroma. In dieser Fassung erhalten die Äpfel eine Füllung aus Mandeln, Rosinen, Zimt und Butter, die beim Backen saftig und aromatisch wird. Apfelsaft im Bräter schützt die Früchte vor dem Austrocknen und ergibt zugleich eine einfache Grundlage für den Serviersud. Am besten schmecken die Bratäpfel warm, wenn die Schale leicht schrumpft und das Fruchtfleisch zart ist.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Apfelsaft in eine Auflaufform gießen.
- Die Äpfel waschen, trockenreiben und mit einem Apfelausstecher oder einem kleinen Messer das Kerngehäuse entfernen. Dabei den Boden nicht durchstechen, damit die Füllung später im Apfel bleibt.
- Gemahlene Mandeln, Rosinen, Zucker und Zimt vermengen. Die Butter in kleine Stücke teilen und unter die Mischung drücken, bis eine krümelige, leicht gebundene Füllung entsteht.
- Die Füllung gleichmäßig auf die vier Äpfel verteilen und jeweils leicht andrücken. Die gefüllten Äpfel in die Auflaufform setzen.
- Die Äpfel auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen, bis sie weich sind, aber noch ihre Form behalten. Nach ungefähr 20 Minuten mit etwas Apfelsud aus der Form beträufeln. Vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen.
Welche Äpfel eignen sich für Bratäpfel?
Festere, säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Jonagold behalten beim Backen ihre Form und bringen ein ausgewogenes Aroma mit. Sehr mehlige Äpfel können dagegen schneller auseinanderfallen. Die Äpfel sollten möglichst ähnlich groß sein, damit sie gleichzeitig gar werden.
Aufbewahren und Aufwärmen
Übrig gebliebene Bratäpfel abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen eignen sich etwa 10 Minuten bei 150 °C im Backofen; etwas vom Apfelsud darübergeben, damit die Füllung nicht trocken wird.