Tiroler Faschings-Krapfen sind lockere Hefeteigkrapfen mit goldbrauner Kruste und einer Füllung aus fruchtiger Marillenmarmelade. Der Teig wird mit Eigelb, Butter und etwas Zitronenschale aromatisch und bleibt im Inneren weich und feinporig. Nach dem Ausbacken werden die Krapfen gefüllt und mit Puderzucker bestäubt. Die angegebene Menge ergibt 16 Stück und eignet sich gut für eine Faschingsrunde oder zum Teilen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Zitronenschale fein abreiben. Mehl in eine große Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe mit der lauwarmen Milch und 1 Teelöffel vom Zucker verrühren, in die Mulde geben und 10 Minuten stehen lassen, bis sich erste Bläschen bilden.
- Übrigen Zucker, Eigelb, lauwarme geschmolzene Butter, Zitronenschale und Salz zum Mehl geben. Alles zunächst vermengen, dann etwa 8 Minuten zu einem glatten, weichen Hefeteig kneten. Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
- Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, in 16 gleich große Stücke teilen und zu glatten Kugeln formen. Jede Kugel leicht flach drücken und mit Abstand auf ein bemehltes Tuch legen. Abdecken und weitere 15 Minuten gehen lassen.
- Das Pflanzenöl in einem großen Topf auf 170 °C erhitzen. Die Temperatur mit einem Küchenthermometer kontrollieren und während des gesamten Ausbackens möglichst konstant halten.
- Je nach Topfgröße 3 bis 4 Krapfen gleichzeitig in das heiße Öl geben. Die Krapfen auf jeder Seite etwa 2 bis 3 Minuten ausbacken, bis sie goldbraun sind. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das Öl zwischen den Chargen wieder auf 170 °C bringen; insgesamt entstehen etwa 5 Ausbackchargen.
- Die Krapfen vollständig abkühlen lassen. Die glatt gerührte Marillenmarmelade in einen Spritzbeutel mit langer Fülltülle geben und jeden Krapfen seitlich mit etwa 15 g Marmelade füllen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
So werden die Krapfen gleichmäßig gar
Das Frittieröl sollte während des gesamten Ausbackens etwa 170 °C heiß bleiben. Ist es zu heiß, bräunen die Krapfen außen zu schnell und bleiben innen teigig; bei zu niedriger Temperatur saugen sie sich stärker mit Öl voll. Die Krapfen portionsweise ausbacken und das Öl zwischen den Durchgängen wieder auf Temperatur kommen lassen.
Füllen und aufbewahren
Die Marmelade lässt sich am einfachsten mit einem Spritzbeutel oder einer Krapfenspritze seitlich in die vollständig abgekühlten Krapfen geben. Frisch schmecken sie am besten; luftdicht abgedeckt bleiben sie etwa einen Tag weich. Puderzucker erst kurz vor dem Servieren aufstreuen.