Seezunge rot-weiß verbindet zarte, kurz gebratene Fischfilets mit einer milden Sauce aus fruchtiger Tomate und Sahne. Die beiden Farbkomponenten bleiben beim Einrühren sichtbar und ergeben einen ausgewogenen Geschmack zwischen leichter Säure und cremiger Rundung. Die Seezunge wird nur so lange gegart, bis sie gerade fest und innen saftig ist. Dazu passen einfache Salzkartoffeln, Reis oder gedünstetes Gemüse als separate Beilage.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Schalotten schälen, längs halbieren und fein würfeln. Die Seezungenfilets mit Küchenpapier trocken tupfen und bis zum Braten kühl beiseitestellen.
- 15 g Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Schalotten 2 bis 3 Minuten glasig dünsten, ohne sie zu bräunen. Passierte Tomaten und Gemüsebrühe einrühren, aufkochen und 6 Minuten offen sanft köcheln lassen.
- Die Tomatensauce mit Zitronensaft, Zucker, 0,25 TL Salz und weißem Pfeffer würzen. Etwa die Hälfte der Sauce mit dem Stabmixer glatt pürieren und zurück in den Topf geben. Die Sahne nur auf einer Seite des Topfes vorsichtig einrühren, sodass beim Schöpfen eine rote und eine helle Saucekomponente erkennbar bleiben. Die Sauce bei kleinster Hitze warm halten, aber nicht mehr stark kochen.
- Seezungenfilets beidseitig mit 0,5 TL Salz und 0,25 TL weißem Pfeffer würzen. Im Mehl wenden und überschüssiges Mehl sorgfältig abschütteln.
- Rapsöl und 20 g Butter in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer bis mittelhoher Hitze erhitzen. Die Filets einlegen und je nach Dicke 3 bis 4 Minuten auf der ersten Seite braten. Vorsichtig wenden und weitere 2 bis 3 Minuten braten, bis das Fleisch vollständig undurchsichtig ist und sich leicht teilen lässt.
- Die rot-weiße Sauce auf vorgewärmte Teller geben und die gebratenen Seezungenfilets darauflegen. Sofort servieren.
Woran ist die Seezunge gar?
Die Filets sind fertig, sobald sie sich leicht mit einer Gabel teilen lassen und im Inneren nicht mehr glasig wirken. Da Seezungenfilets unterschiedlich dick sein können, richtet sich die Garzeit nach der dicksten Stelle und nicht ausschließlich nach der Uhr.
Sauce vorbereiten und aufbewahren
Die Sauce lässt sich bis zu einem Tag vorher zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Beim Erwärmen nur sanft erhitzen und nicht stark kochen lassen, damit die Sahne stabil bleibt. Den Fisch erst unmittelbar vor dem Servieren braten.