Kirschlikör

Kirschlikör wird mit ganzen entsteinten Kirschen, Zucker und Wodka angesetzt und entwickelt während der mehrwöchigen Ruhezeit ein fruchtiges, vollmundiges Aroma. Durch das Entsteinen bleibt der Geschmack klar und angenehm kirschbetont. Nach dem Filtern ist der Likör direkt verwendbar, gewinnt durch eine weitere Woche Ruhe in der Flasche aber noch an Rundheit.

Flasche mit selbst angesetztem rubinrotem Kirschlikör und ein gefülltes Likörglas
Beispielbild zum Rezept: Kirschlikör
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zusätzliche Zeit 49 Tage
Gesamtzeit 49 Tage 20 Minuten

Zutaten

Für 1 Flasche (ca. 700 ml)
  • 500 g Süßkirschen frisch, mit Stein gewogen
  • 250 g Zucker
  • 500 ml Wodka mit etwa 40 % vol. Alkohol

Küchenhelfer

  • 1 Sauberes Schraubglas mit mindestens 1 l Fassungsvermögen
  • 1 feines Sieb
  • 1 Saubere Glasflasche mit etwa 750 ml Fassungsvermögen

Zubereitung
 

  1. Die Kirschen gründlich waschen, abtropfen lassen, entstielen und entsteinen. Beschädigte Früchte aussortieren.
  2. Kirschen und Zucker in das saubere Schraubglas geben. Mit dem Wodka auffüllen, das Glas verschließen und vorsichtig schwenken, bis sich der Zucker möglichst weit verteilt hat. Die Kirschkerne nicht mitverwenden.
  3. Das Glas sechs Wochen an einem kühlen, dunklen Ort lagern. Etwa einmal pro Woche vorsichtig schwenken, ohne die Kirschen zu zerdrücken.
  4. Den Ansatz durch ein feines Sieb in eine Schüssel gießen und die Kirschen gut abtropfen lassen. Den Likör in die saubere Flasche füllen und verschließen.
  5. Den abgefüllten Kirschlikör eine weitere Woche kühl und dunkel ruhen lassen. Vor dem Servieren vorsichtig schwenken.
Rezept drucken

Aufbewahrung

Die verschlossene Flasche kühl und dunkel lagern. Nach dem Öffnen den Likör ebenfalls vor Licht und Wärme schützen; für die beste Qualität kann er im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Verwendung

Kirschlikör schmeckt pur in kleinen Gläsern, passt zu Desserts und verfeinert Cocktails oder Fruchtsaucen. Für eine klarere Optik den Likör nach dem ersten Abseihen zusätzlich durch einen Kaffeefilter laufen lassen.

Schreibe einen Kommentar