Diese Hackfleischsoße verbindet kräftig angebratenes Rinderhack mit dem erdigen Aroma getrockneter Steinpilze. Die Pilze werden eingeweicht, sodass neben den weichen Pilzstücken auch eine aromatische Einweichflüssigkeit in die Sauce gelangt. Tomatenmark, Brühe und ein kleiner Schuss Sahne ergeben eine sämige, vollmundige Konsistenz. Die Soße passt besonders gut zu Bandnudeln, Polenta oder Kartoffelpüree.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die getrockneten Steinpilze mit 400 ml heißem Wasser übergießen und 20 Minuten quellen lassen. Anschließend die Pilze herausnehmen, grob hacken und die Einweichflüssigkeit durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter gießen. Davon 250 ml abmessen; den Rest verwerfen.
- Während die Steinpilze quellen, die Zwiebel schälen und fein würfeln, den Knoblauch schälen und fein hacken sowie die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.
- Das Olivenöl in einer großen, schweren Pfanne oder einem Schmortopf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Rinderhack hineingeben und 7 bis 8 Minuten krümelig braten, bis es vollständig durchgegart und an mehreren Stellen kräftig gebräunt ist.
- Zwiebel und gehackten Knoblauch zum Hackfleisch geben und 4 Minuten mitbraten, bis die Zwiebel glasig ist. Tomatenmark, Thymian und Paprikapulver einrühren und 2 Minuten mitrösten.
- Die gehackten Steinpilze, die 250 ml gefilterte Einweichflüssigkeit, die stückigen Tomaten und die Rinderbrühe einrühren. Aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Soße 25 Minuten offen sanft köcheln lassen. Zwischendurch umrühren, bis sie sichtbar sämig ist.
- Die Sahne einrühren und die Soße weitere 5 Minuten sanft köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die gehackte Petersilie unterheben und die Hackfleischsoße heiß servieren.
So wird die Soße besonders aromatisch
Das Hackfleisch portionsweise in der heißen Pfanne anzubraten, verhindert, dass es durch austretende Flüssigkeit eher dünstet als röstet. Die Steinpilz-Einweichflüssigkeit anschließend durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter gießen, damit mögliche Sandreste nicht in die Soße gelangen.
Aufbewahren und aufwärmen
Die vollständig durchgegarte Soße in flache, saubere Behälter verteilen und zügig kühlen. Im Kühlschrank innerhalb von 2 Tagen verbrauchen oder portionsweise einfrieren. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und bei Bedarf mit etwas Wasser oder Brühe wieder cremig rühren.